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Auch Bochum soll langfristig gesichert sein Bochum und Rüsselsheim sollen Schlüsselrolle für GM spielen

Das Werk Rüsselsheim hat gute Chancen, künftig die Entwicklung sämtlicher Kompaktmodelle zu erhalten, bestätigte die Führung von General Motors. Auch Bochum soll langfristig gesichert sein.

HB BERLIN. Die Werke Bochum und Rüsselsheim sollen in Zukunft eine Schlüsselrolle für den europäischen Zweig von General Motors (GM) spielen. Rüsselsheim soll die Verantwortung für die Entwicklung sämtlicher Kompaktfahrzeuge erhalten, berichtet die «Automobilwoche» am Samstag unter Berufung auf GM-Vorstandskreise. «Die finale Entscheidung für die Entwicklungshoheit der Delta-Kompaktform wird 2005 getroffen, aber Rüsselsheim hat gute Chancen», sagte GM-Europe-Präsident Carl-Peter Forster dem Branchenblatt.

Auch für die Produktion im Rüsselsheimer Werk gebe es Chancen, hieß es. Es gelte als sicher, dass GM dem hessischen Werk für die Produktion der Mittelklassemodelle den Vorzug vor dem Werk im schwedischen Trollhättan geben werde. Die Schweden sollen zum Ausgleich die Produktion des neuen Cadillac-Einstiegsmodells übernehmen.

In Bochum könnte die nächste Astra-Generation vom Band laufen, sagte Opel-Chef Hans Demant der «Automobilwoche». Dies käme einer langfristigen Standortsicherung gleich, zumal in dem Werk ab kommenden Herbst und bis 2012 der Zafira hergestellt werde. Für das Werk Kaiserslautern werde bis Jahresende eine Lösung gefunden.

Noch im ersten Quartal sollen außerdem Details der neuen Standortsicherungsverhandlungen bekannt gegeben werden. «Es gibt keinen Horrorkatalog, sondern es sind nur einige alte Zöpfe abzuschneiden, um die Werke fit für die Zukunft zu machen», sagte Demant.

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