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Auch rückläufige Eingänge in der Robotertechnik Ergebniseinbruch bei IWKA

Der operative Gewinn des Maschinen- und Anlagenbauers IWKA ist im ersten Quartal 2005 infolge eines verschärften Preisdrucks und geschrumpfter Auftragseingänge eingebrochen.

HB KARLSRUHE. Das im Nebenwerteindex MDax gelistete Unternehmen teilte am Dienstag in Karlsruhe mit, nach der IFRS-Bilanzierung habe sich im ersten Vierteljahr ein Ebit von 1,3 Millionen Euro ergeben. Damit lag IWKA acht Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Der Umsatz sank um 2,5 Prozent auf 426,5 Millionen Euro. Beim Überschuss konnte IWKA hingegen einen Anstieg auf 13,2 Millionen Euro nach 1,5 Millionen Euro im Vorjahr verzeichnen, da sich Beteiligungsverkäufe und der Wegfall von Firmenwertabschreibungen positiv auswirkten.

„Die schwierigen Marktbedingungen und der starke Margendruck führten im Vergleich zum Vorjahresquartal zu einem deutlich niedrigeren Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit)“, erklärte das als Autozulieferer und in der Verpackungsindustrie tätige Unternehmen. Der gewöhnlich hochprofitable Geschäftsbereich Robotertechnik rutschte auf Grund rückläufiger Auftragseingänge mit 3,6 Millionen Euro sogar in die roten Zahlen. Im Vorjahr waren noch 8,7 Millionen Euro verdient worden. Die Automobilindustrie habe Projekte storniert oder verschoben, begründete IWKA den Nachfrageeinbruch um 14,2 Prozent.

Für den weiteren Jahresverlauf äußerte sich das Unternehmen weiterhin pessimistisch. „Die rückläufigen Auftragseingänge aus der Automobilindustrie lassen eine Abschwächung des operativen Ergebnisses für das Jahr 2005 erwarten“, prognostizierte IWKA. Die Umsatzrendite des Vorjahres in Höhe von 4,8 Prozent werde nicht erreicht, bekräftigte das Unternehmen.

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