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Auch T-Systems-Chef Reiss in Kritik Erneut Führungswechsel bei Toll Collect

Nach dem im Herbst abgelösten Toll-Collect-Chef Rummel muss nun offenbar auch sein Nachfolger Ziermann gehen. Zudem wächst die Kritik am designierten Aufsichtsrats-Chef Reiss, der gleichzeitig T-Systems leitet.

HB BERLIN. Das Maut-Konsortium Toll Collect steht offenbar vor einem weiteren Führungswechsel. Wie der «Spiegel» am Samstag vorab berichtete, plant der designierte Aufsichtsratschef Konrad Reiss den glücklosen Telekom-Manager Hans-Burghardt Ziermann abzulösen. Dem Manager werde vorgeworfen, die Missstände bei Toll Collect zu lange geduldet zu haben, schreibt das Magazin ohne Bezug auf Quellen.

Anders als sein Vorgänger, der DaimlerChrysler-Manager Michael Rummel, solle Zierrmann aber in der Geschäftsführung verbleiben. Seine Nachfolge ist dem Bericht nach noch ungeklärt.

Wie das Blatt weiter schreibt, wächst indes auch die Kritik am designierten Aufsichtsrats-Chef Reiss selbst. Grund ist seine Machtfülle. Reiss ist als Chef der Telekom-Tochter T-Systems einer der größten Auftragnehmer von Toll Collect. Konzernjuristen hätten bereits gewarnt, dass Reiss dann seine eigenen Projekte genehmigen und kontrollieren würde, heißt es weiter.

Das Mautkonsortium Toll Collect, an dem die Konzern Telekom, DaimlerChrysler und der französische Autobahnbetreiber Cofiroute beteiligt sind, hatte sich vor einer Woche auf neue Vertragsbedingungen geeinigt. Demnach verdoppelt sich die vom Konsortium zu tragende Haftungsobergrenze auf eine Milliarde Euro. Zudem steigen fällige Strafzahlungen an, wenn Toll Collect weitere vereinbarte Termine nicht einhält. Auch kann sich das Konsortium nicht wie gefordert einseitig aus dem Vertrag zurückziehen.

Eine abgespeckte Variante der Lkw-Maut soll Anfang kommenden Jahres starten. Zudem will sich der Siemens-Konzern verstärkt engagieren, der die Entwicklung der zweiten Variante der problembehafteten, On-Board-Units (Obus) genannten Maut-Erfassungsgeräte vorantreiben will.

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