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Audi-Aufsichtsrat Stadler muss zum Rapport

Es dürfte kein angenehmer Termin für Rupert Stadler werden: Der Audi-Chef muss heute seinem Aufsichtsrat den Einsatz von Schummel-Software erklären. Auch in Wolfsburg wächst offenbar die Kritik an dem Manager.
03.12.2015 - 09:41 Uhr
Der Audi-Chef steht in der VW-Abgasaffäre unter Druck. Quelle: dpa
Rupert Stadler

Der Audi-Chef steht in der VW-Abgasaffäre unter Druck.

(Foto: dpa)

München Wenn am heutigen Donnerstag der Aufsichtsrat von Audi tagt, steht ein Mann ganz besonders im Mittelpunkt: Vorstandschef Rupert Stadler muss den Aufsehern erklären, warum sich auch der Ingolstädter Autobauer immer tiefer in den Abgasskandal von Volkswagen verstrickt.

Im November hatte auch Audi eingestehen müssen, in selbst entwickelten Motoren ein verbotenes „Defeat Device“ zur Manipulation von Abgaswerten verwendet zu haben – obwohl das zuvor öffentlich dementiert wurde. Stadler musste bei den US-Behörden persönlich Abbitte leisten.

Zu den Audi-Kontrolleuren zählen neben Wolfgang Porsche auch Ferdinand Oliver Porsche und Hans Michel Piëch. Angenehm dürfte die Sitzung für den Vorstand um Stadler nicht werden. Die Aufsichtsräte wollen genau nachforschen, warum nun doch die Dieselmotoren von Audi mit einer Schummel-Software bestückt waren. Stadler werde eine gute Erklärung dafür liefern müssen, heißt es. Der Vorgang hatte bereits zu öffentlichen Verwerfungen zwischen den beiden VW-Konzerntöchtern Audi und Porsche geführt.

Auch im Aufsichtsrat von Volkswagen gibt es nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ Irritationen und Verärgerung über Stadler. Grund sei dessen große Nähe zur Familie Piëch in Salzburg. Stadler ist Vorstandsmitglied von drei Privatstiftungen der Piëchs, die dazu dienen, das Vermögen der Familie zu erhalten und zu vermehren. Die Stiftungen sollen außerdem den Einfluss der Familie bei Volkswagen sichern. Die Piëchs sind zusammen mit dem Porsche-Clan Hauptaktionäre des Wolfsburger Autokonzerns.

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