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Audi Einbruch in China belastet VW-Tochter

Der weltweite Absatz von Audi ist im ersten Quartal stark gesunken. Das lag vor allem an den Problemen mit Vertragshändlern in China. Trotzdem konnte die VW-Tochter ihr Betriebsergebnis steigern.
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Die AUDI AG hat im ersten Quartal 2017 rund 422.600 Automobile verkauft, 7,3 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Quelle: obs
Audi-Absatz

Die AUDI AG hat im ersten Quartal 2017 rund 422.600 Automobile verkauft, 7,3 Prozent weniger als vor Jahresfrist.

(Foto: obs)

IngolstadtDer Einbruch der Autoverkäufe in China hat Audi im ersten Quartal stark gebremst. Die VW-Tochter lotet auf dem wichtigen Markt derzeit eine Zusammenarbeit mit dem SAIC-Konzern als zweitem Partner neben dem langjährigen Partner FAW aus – sie hat damit die bisherigen Vertragshändler stark verunsichert. Deshalb hat Audi auf seinem wichtigsten Einzelmarkt China statt 140.000 nur noch 109.000 Autos verkauft und dort auch ein Viertel weniger verdient.

Wegen der Entwicklung in der Volksrepublik sank der weltweite Audi-Absatz im ersten Vierteljahr um 7 Prozent und der Umsatz von 14,5 auf 14,3 Milliarden Euro. Wie Audi am Donnerstag in Ingolstadt mitteilte, stieg das Betriebsergebnis des Konzerns insgesamt dennoch leicht auf 1,24 Milliarden Euro, weil vor einem Jahr noch eine hohe Sonderbelastung durch Takata-Airbags angefallen war.

Audis Batteriesportler rollt 2019 an
Audi E-Tron Sportback Concept: Der zweite Streich
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Audi gibt in Shanghai mit der Studie E-Tron Sportback einen Ausblick auf sein zweites reines Elektroauto. Die Serienversion des viertürigen Coupés mit leicht erhöhter Sitzposition könnte 2019 starten.

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Die Serienversion des viertürigen Coupés mit leicht erhöhter Sitzposition soll 2019 starten
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Technisch gleicht das Coupé dem bereits für 2018 angekündigten SUV. Wie schon bei dessen IAA-Studie E-Tron Quattro sorgt auch beim zweiten Konzeptfahrzeug ein elektrisches Motorentrio für bis zu 370 kW/505 PS Leistung, permanenten Allradantrieb und eine Spurtzeit von 4,5 Sekunden.

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Auffallend ist die Frontpartie des 4,90 Meter langen Viersitzers, an der eine schwarze Maske den typischen Audi-Kühlergrill nachempfindet
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Dazu gibt es eine konkave Fronthaube, prägnant ausgestellte Kotflügel und ein schlankes Fließheck mit durchgehendem Leuchtenband. Wiedererkennungswert soll auch die ausgeklügelte Fahrzeugbeleuchtung bieten; 500 LEDs an der Front sollen Grafiken und kommunikative Zeichen erzeugen können.

(Foto: Hersteller)
Der Innenraum kommt reduziert daher
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Die Bedienung läuft vor allem über berührungsempfindliche Bildschirme

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Studie E-Tron Sportback
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Wer das enorme Beschleunigungspotenzial des E-Sportlers mit 505 PS Systemleistung nicht auslastet, soll mit der 95 kWh großen Batterie mehr als 500 Kilometer weit kommen. Eine ähnliche Antriebskonfiguration soll sich auch in den Serienvarianten der beiden Elektromodelle finden.

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Am Heck gibt es ein durchgehendes Leuchtenband
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Den Start macht 2018 das große SUV, der Sportback folgt ein Jahr später und platziert sich innerhalb des Audi-Portfolios in der Nähe des konventionell angetriebenen A7 Sportback. 2020 könnte dann ein Kompaktmodell auf Basis des Volkswagen-Elektrobaukastens das Angebot ergänzen.

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Die Bedienung läuft vor allem über berührungsempfindliche Bildschirme
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Der Innenraum kommt reduziert daher

(Foto: )

Außerdem brachte jetzt der Verkauf von Anteilen an dem Kartendienst Here – er gehörte bisher Audi, BMW und Daimler zu je einem Drittel – 183 Millionen Euro in die Kasse. Das Konzernergebnis vor Steuern stieg von 0,96 auf 1,43 Milliarden Euro. Der im Joint Venture mit FAW verbuchte Gewinn aus China sank jedoch um ein Viertel auf 120 Millionen Euro.

In China will sich Audi mit SAIC als zweitem Partner breiter aufstellen. Der Audi-Vorstand hatte sich optimistisch gezeigt, trotz der derzeitigen Streitigkeiten auf Jahressicht auch in China zu wachsen.

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  • dpa
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