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Auf Wachstumskurs Chemie-Industrie kann leicht zulegen

Vor allem dank der günstigen Wechselkurse und damit erfolgreichen Geschäfte in Übersee ist die chemisch-pharmazeutische Industrie weiter auf Wachstumskurs. Besonders das Pharmageschäft zeigt sich in guter Form.
09.09.2015 - 15:12 Uhr
Die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland kann sich über gute Geschäfte in Übersee freuen. Quelle: dpa
Chemie-Industrie legt leicht zu

Die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland kann sich über gute Geschäfte in Übersee freuen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Dank der Euroschwäche hat die chemisch-pharmazeutische Industrie ihren moderaten Wachstumskurs im Frühjahr fortgesetzt. Der Branchenumsatz stieg im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent, wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) bei der Vorlage des Quartalsberichts am Mittwoch in Frankfurt mitteilte: „Treiber dieser Entwicklung war das starke Auslandsgeschäft.“ Gleichzeitig übertraf die Chemieproduktion das Vorjahresniveau um 3,4 Prozent.

Besonders positiv entwickelte sich nach den Angaben der Handel mit Kunden in Übersee – vor allem die Ausfuhren in die USA legten kräftig zu. „Die Exporte profitierten vom günstigen Verhältnis zwischen Euro und Dollar“, betonte der VCI. Auch auf dem wichtigsten Exportmarkt Europa wurden die Verkäufe ausgeweitet.

„Der Aufwärtstrend wird aktuell vom Pharmageschäft getragen“, sagte VCI-Präsident Marijn Dekkers. Er erwarte auch für die zweite Jahreshälfte ein leichtes Wachstum. Neben der Euroschwäche, die die Auslandsnachfrage antreibe, erhalte das Chemiegeschäft auch Rückenwind durch die niedrigen Ölpreise.

Die größten Pharmakonzerne der Welt
Platz 20: Astellas
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Gemessen am reinen Pharmaumsatz ist Astellas die Nummer zwei der japanischen Pharmaindustrie. Der Schwerpunkt liegt auf Transplantationsmedizin, Onkologie und Antiinfektiva. Die Japaner kamen im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 11,1 Milliarden Dollar.

(Foto: dpa)
Platz 19: Boehringer
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Das Labor von Boehringer Ingelheim: Der zweitgrößte deutsche Pharmakonzern ist fest in Familienhand. Die Schwerpunkte liegen auf Mittel gegen Atemwegserkrankungen wie etwa das Lungenmittel Spiriva. Ein weiteres bekanntes Mittel ist Pradaxa, das zur Thrombose-Prävention eingesetzt wird. Geschätzter Umsatz 2015: 12,6 Milliarden Dollar.

(Foto: ap)
Platz 18: Takeda
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Takeda ist der größte japanische Pharmahersteller und bietet Mittel in verschiedenen Therapiegebieten. Die Japaner haben sich 2014 durch die Fusion mit Nycomed deutlich vergrößert und kamen voriges Jahr auf einen Pharmaumsatz von 13,8 Milliarden Dollar.

(Foto: Reuters)
Platz 17: Allergan
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Allergan hieß früher einmal Actavis und ist unter anderem Hersteller von Botox. 2015 machte das Unternehmen einen Umsatz von 15,1 Milliarden Dollar.

(Foto: AP)
Platz 6: Bayer
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Der größte deutsche Pharmakonzern hat sich im Gegensatz zu dem Jahr 2015 um ganze zehn Platze verbessern können. Der Umsatz 2017: 43,1 Milliarden Dollar. Top-Produkte sind beispielsweise der Gerinnungshemmer Xarelto und das Augenmedikament Eylea.

(Foto: dpa)
Platz 15: Novo Nordisk
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Die Produktion von Langzeitinsulin der Firma Novo Nordisk: Der dänische Arzneihersteller ist einer der weltweit führenden Anbieter von Mitteln gegen Diabetes. Er kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von 16,1 Milliarden Dollar.

(Foto: Reuters)
Platz 14: Bristol-Myers Squibb
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Der New Yorker Konzern hat seinen Schwerpunkt bei Mitteln gegen HIV und in der Immunologie, aber auch in der Onkologie. Der Pharmaumsatz lag 2015 bei 16,6 Milliarden Dollar.

(Foto: ap)

Insgesamt rechnet der Verband der drittgrößten deutschen Industriebranche für 2015 unverändert mit einem Anstieg der Chemieproduktion um 1,5 Prozent. Während die Chemikalienpreise um 2,5 Prozent sinken würden, steige der Branchenumsatz voraussichtlich um 1 Prozent auf 192,7 Milliarden Euro.

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