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Aufsichtsrat Kosten senken Volkswagen kürzt Investitionen

Der Aufsichtsrat von Europas größtem Automobilhersteller dreht an der Kostenschraube. Die mittelfristige Investitionsplanung für die Jahre 2004 bis 2008 wird im Volkswagen-Konzern um elf Prozent gekürzt. Damit dämmt VW seine nach Analystenmeinung bislang allzu hohen Investitionskosten ein. Abstriche an der laufenden Modelloffensive seien aber nicht geplant.
Der bisherige Investitionsplan von VW war vor allem wegen des neuen Golf-Modells besonders hoch.

Der bisherige Investitionsplan von VW war vor allem wegen des neuen Golf-Modells besonders hoch.

HB HAMBURG. Die Sachinvestitionen einschließlich aktivierter Entwicklungsleistungen würden auf insgesamt 41,6 Mrd. € beschränkt, teilte der Wolfsburger Konzern am Freitag mit. Dies entspreche einer Verringerung um elf Prozent gegenüber der bisherigen Planung. Die Investitionskürzung für den Automobilbereich auf 30,9 Mrd. € entspricht gut sieben Prozent. Der bisherige Fünfjahresplan hatte Investitionen von 33,3 Mrd. in diesen Bereich vorgesehen und war vor allem wegen des neuen Golf-Modells besonders hoch. Mit Hilfe der jetzt beschlossenen Planung will Volkswagen seine Investitionsquote in den kommenden Jahren auf 6,2 % beschränken, 0,7 % weniger als in der bisherigen Planung vorgesehen. Eine Verringerung der Investitionen hatte der Konzern bereits im Frühjahr angekündigt.

Volkswagen wurde bisher wegen seiner im Vergleich zu Konkurrenten hohen Investitionsquote von zeitweise zwischen acht und neun Prozent kritisiert. VW gebe in seinem Automobilbereich mehr aus als der Konzern einnehme. „Wenn man sich Peugeot ansieht, die bauen auch Autos und haben auch einen hohen Marktanteil, investieren aber viel weniger als VW“, sagte Albrecht Denninghoff, der für die HVB die Autobranche analysiert. „VW dreht seit vier Jahren ein gigantisches Investitionsrad. Das muss ein Ende haben“.

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