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Aufsichtsratssitzung VW-Chef Pischetsrieder bleibt im Amt

Nach wochenlangen Auseinandersetzungen hat der Aufsichtsrat von Volkswagen den Vertrag von Konzernchef Bernd Pischetsrieder um fünf Jahre bis 2012 verlängert.
Die Zeit des Bangens ist vorbei. Der Aufsichtsrat verlängerte am Dienstag Pischetsrieders Vertrag um Jahre. Foto: dpa

Die Zeit des Bangens ist vorbei. Der Aufsichtsrat verlängerte am Dienstag Pischetsrieders Vertrag um Jahre. Foto: dpa

HB HAMBURG. Das teilte der Konzern am Dienstagabend mit. Nach den Informationen fiel die Entscheidung auf einer Sitzung des Kontrollgremiums in Hamburg einstimmig. Das bedeutet, auch die Arbeitnehmervertreter haben sich hinter Pischetsrieder gestellt. Damit endet ein monatelanges Ringen um die Zukunft des 58-Jährigen, der den größten Autokonzern Europas seit 2002 leitet.

Zunächst war am Dienstag völlig unklar, ob der Manager sich bereits im ersten Wahlgang durchsetzen würde, weil die Arbeitnehmer vorab Unzufriedenheit mit der Entscheidung signalisiert hatten. Mehrere Zeitungen hatten berichtet, Pischetsrieder würde nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit erreichen. Die Aufsichtsratsmitglieder lehnten beim Betreten des Hotels jeden Kommentar ab.

Während die Anteilseigner um die Großaktionäre Niedersachsen und Porsche sich für Pischetsrieder einsetzten, gab es auf der Arbeitnehmerseite Kritik an ihm, weil ein schlüssiges Konzept zur Sanierung von Volkswagen bisher nicht vorgelegt worden sei. Am Mittwoch auf der Hauptversammlung werden weitere Einzelheiten dazu erwartet. Der Aufsichtsrat kam in Hamburg zu seiner turnusmäßigen Sitzung vor der Hauptversammlung zusammen.

Pischetsrieder will bis 2008 die Kosten bei VW konzernweit um zehn Milliarden Euro senken und den Gewinn vor Steuern auf 5,1 Milliarden Euro steigern. Dazu ist eine Sanierung geplant, von der bis zu 20 000 Mitarbeiter betroffen sein könnten.

Arbeitnehmervertreter forderten ursprünglich, dass vor einer Vertragsverlängerung die Details der Sanierung auf den Tisch kommen.

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