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Es bedarf riesiger Investitionen, um das deutsche Stromnetz für die erneuerbaren Energien fit zu machen. Ein US-Unternehmen will dem Netzbetreiber Tennet mit einer Milliardensumme helfen. Der bestätigt die Gespräche.

Kommentare

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  • @ Volkswirt
    Ja ja das Problem mit den Politikern und der "Sandkastenökonomie". Da haben Sie völlig Recht. Auch die Tatsache wie die TenneT an das deutsche Netz gekommen ist, ist äußerst dubios und sollte nochmal untersucht werden. Merkwürdig ist auch, dass laut Presse ja offensichtlich Interessenten da sind. Ich vermute aber, dass TenneT trotz wohlwollender Bekundungen des holländischen Staates diese aber nicht als EK-Investoren wollen. Da würde man ja als Geldgeber mitreden wollen, oder?! Das Ziel von TenneT ist nach wie vor, dass der deutsche Staat stützt und gleichzeitig der deutsche Bürger zahlt. Man sollte und darf nicht vergessen, dass der deutsche Bürger bei der Haftung die Risiken der Windparkbetreiber, der politischen Entscheidungen und der TenneT (inklusive Verzögerungstaktik) trägt. Noch dazu soll der Bürger für die bereits verzögerten Offshore-Anschlüsse haften? Ein Witz der Seinesgleichen sucht. Privat darf man auch keine Versicherung nach dem Schaden abschließen und kassieren. Wer versichert den Bürgern eigentlich, dass Anbaric und andere Investoren, wie bereits getan, über die Haftungsfragen meckern. Vielleicht gibt es ja diesbezüglich Absprachen zwischen TenneT, Anbaric und anderen Investoren? Der Vorteil liegt auf der Hand. Die Regierung bessert die Haftungsfragen zu Lasten der Bürger und zu Gunsten der TenneT nach.
    Irgendwie sieht man hier auch, warum solche ÜNBs wie TenneT reguliert werden müssen und genauer von der BNetzA durchleuchtet werden sollten.

  • Teil 2 Fortsetzung:
    Dazu muss langfristig in Netze investiert werden und ein sinnvoller koordinierter Netzentwicklungsplan sollte vorgelegt werden. Aber Tennet ist nur an kurzfristiger und dazu noch hoher Rendite interessiert. Die übrigen drei Netzbetreiber kochen auch nur ihr eigenes Süppchen. Jetzt sollen noch dubiose Finanzhaie aus USA "helfen"? Zynischer geht's fast gar nicht mehr. Die Deutsche Netz AG in staatlicher DEUTSCHER Hand ist längst überfällig. Der Energiekommissar, Herr Oettiger denkt bereits auch über eine Verstaatlichung nach und hat an dieser Stelle Recht. Zumindest ist eine staatliche Lösung für natürliche Monopole noch das geringste Übel in der Marktwirtschaft. Die Historie spricht eine eindeutige Sprache. Leider wird unsere Regierung bis zu den Wahlen im nächsten Jahr nichts mehr machen können. Rössler, Altmaier und co ist es wahrscheinlich sowieso egal, wenn die Karten im nächsten Jahr neu gemischt werden. Aber es ist wirklich fünf vor zwölf. Essentielle deutsche Infrastrukuren befinden sich in unverantwortlichen Händen. Ein Appell an Frau Merkel: Handeln Sie endlich jetzt! Sonst werden Sie noch erleben, wie sich die Industrie nach und nach aus Deutschland verabschiedet.

  • An dieser Stelle kann man dem Volkswirt2 nur zustimmen. Eine Enteignung ist zwar in einem (prinzipiell noch einigermaßen) demokratischen Staat wie Deutschland immer noch als letztes Mittel zu sehen, aber angesichts der Tatsache, dass Tennet bewußt die Energiewende vom Anfang an behindert und eigentlich nie das Interesse an Offshoreanbindung hatte (siehe diverse Artikel), bleibt keine andere Lösung übrig. Die Regierung hat zum Zeitpunkt des Verkaufs von E.ON Netz einfach verpennt und sich das Treiben der niederländischen Kommissarin Neelie Kroes nicht genau angeschaut. Nur ihr ist es zu verdanken, dass Holländer ein deutsches erwerben durften. Ein Staatsanwalt sollte sich die Sache sehr genau angucken, warum ein finanzschwaches holländisches staatliches Unternehmen überhaupt so leicht die sensibelsten deutschen Stromnetze erwerben konnte. Es stinkt nach Politkrimi und Korruption in der EU bis zum geht nicht mehr. Tatsache ist, unabhängig davon was man von der Energiewende halten kann, das große Vorhaben der Energiewende wird mit Tennet nicht gelingen. Langfristig kann ein Übergang von fossiler Erzeugung auf eine aus erneuerbaren Energien Sinn machen. Teil 2 folgt...

  • Alle paar Wochen etwas nicht wirklich Neues. TenneT will kein Geld mehr ausgeben, kaum Haftungsrisiken übernehmen, dass Netz in Deutschland behalten und hat aber mehr als zwei Jahre nichts aber auch gar nichts wirklich aktiv unternommen um Investoren zu finden. Darüber hinaus muss man sich immer wieder die Presseartikel von und über TenneT in diesem Zusammenhang durchlesen. Hier zeigt sich immer wieder, dass TenneT nicht will. Schuld sind immer die anderen. Auf der damaligen E.ON Netz Internetseite wurden bereits die Offshore Bestrebungen bekannt gegeben. Auch die Verträge müssen die Verpflichtungen zum Anschluss vorgesehen haben. Darüber hinaus stand soviel mir bekannt ist in den EU Bedingungen, dass der Käufer des Höchstspannungsnetzes über genügend finanzielle Mittel verfügen muss. Diese Mittel hatte TenneT nicht, wohl aber große Augen und die Gier nach einem deutschen Übertragungsnetz.
    Der Staat sollte gerade vor dem Hintergrund diverser Äußerungen von Herrn Hartman darüber nachdenken Artikel 14 Grundgesetz zu ziehen. Mehr als zwei Jahre obstructive behaviour sind genug.

  • Kennt jemand Anbaric?? Der Internetauftritt ist ziemlich mau, dafür dass die mehr als 4Mrd investieren wollen. Das ganze erscheint mir etwas "halbseiden".

  • Ach die schöne neue Energiewelt! Satte Gewinne einfahren und kein Risiko eingehen. Da kauft sich ein niederländischer Staatskonzern ein Stromnetz, natürlich aus reinem Altruismus, und wenig später wird mal eben behauptet, dass man kein Geld habe um die Investitionen vorzunehmen. Die waren allerdings vorher bekannt. Erpresst von der Ökoindustrie - das Scheitern der Energiewende oder die Arbeitsplätze sind gefährdet - werden nun einmal mehr die Geschäftsrisiken auf die Verbraucher umgelegt. Für die Betreiber ein super Geschäft, die Gewinne werden privatisiert und die Verluste werden sozialisiert. 20 Millarden pro Jahr sind nicht genug, es dürfen ruhig ein paar mehr sein. Und liebes Volk, regt euch nicht auf, die Bereicherung der Wind- und Solarparkbetreiber wird euch doch im Namen der Umwelt ein paar Euro wert sein - oder?

  • Es fehlt an Geld und wieder ist es die böse Industrie, die den Ausbau verzögert, die sich dem " Guten " verweigert. Die perfide Propaganda funktioniert: Die Frontleute an der Spitze fordern lautstark den Ausbau von Wind- u. Solarkraft. Nur 2012 werden damit mehr als 20 Mrd € von UNTEN zu den wohlhabenden Solardach- und Winparkbesitzern umgeschichtet ( Die existenzsichernede "Entlastung " der Industrie mit 2,5 Mrd€ fällt dagegen kaum ins Gewicht).
    Gleichzeitig verhindert die eigene Basis in kleinen Kampfgruppen von 100 bis 400 " Wutbürgern " - für Beiträge in der Tagesschau ist gesorgt ! - an jeder Dofgrenze den Weiterbau der Stromleitungen. Wenn dann der Widerstand erfolgreich war wird wieder das Großkapital beschuldigt aus wüster Interessenspolitik heraus nicht in die Leitungen zu investieren. Doch welcher Investor, der bei Verstand ist und der das Geld von Versicherungen und Rentenkassen verwaltet wollte Milliarden in ein Projekt investieren, das unplanbar jederzeit von Splittergruppen gestoppt werden kann ?

  • Vorsicht.
    Wenn Finanzinvestoren sich "Vordrängen" ist das ein Zeichen, dass man hier in D an dieser Stelle zu schnell (viel zu) hohe Gewinne machen kann!

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Helfen ?!
    Die Amerikaner wollen HELFEN sich selbst risikolose Profite zu verschaffen !
    Warum macht das nicht die bundeseigene KFW Bank zu EZB Kreditzinsen ?!
    Ach so, mit den Amerikanern etc. profitiernen mehr Feudalherren und nicht der ordinäre deutsche Mob !

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