Ausbaupläne VW will Milliarden in Sachsen investieren

Zwickau, Chemnitz und Dresden - mit drei Standorten hat VW in Sachsen eine feste Basis. Laut Konzernchef Winterkorn soll die weiter ausgebaut werden. In Leipzig kündigte er Investitionen von 2,5 Milliarden Euro an.
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Leipzig/WolfsburgBis zum Jahr 2016 will der Autohersteller Volkswagen rund 2,5 Milliarden Euro in seine sächsischen Werke investieren. Der Konzern habe mit seinen Standorten Zwickau, Chemnitz und Dresden sowie mit Porsche in Leipzig eine feste Basis im Autoland Sachsen, hieß es in einer Mitteilung vom Freitagabend. „Deshalb bauen wir auch in Zukunft auf diese Region und investieren rund 2,5 Milliarden Euro“, kündigte VW-Chef Martin Winterkorn an.

Der 64-Jährige war am Freitag in Leipzig mit dem Kommunikations- und Wirtschaftspreis „Heiße Kartoffel“ geehrt worden. Der Mitteldeutsche Presseclub verlieh die undotierte Auszeichnung bei einem Festakt mit 300 Gästen.

Der Automobilbau ist mittlerweile ein wichtiger Pfeiler der sächsischen Wirtschaft. In der Branche arbeiten laut der Wirtschaftsförderung Sachsen derzeit rund 70.000 Beschäftigte, davon etwa 10.000 bei den großen Autoherstellern Porsche, BMW und VW und gut 60.000 bei Zulieferern, Dienstleistern und Ausrüstern. Davon gibt es im Freistaat etwa 750 Betriebe.

  • dpa
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