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Ausblick 2011 Porsche hadert mit seinen Schulden

Porsche will auch 2011 wieder Rekordmarken beim Umsatz erreichen. Doch das hilft nur bedingt im Hinblick auf den Schuldenberg. Dessen Höhe gefährdet die Fusion mit VW mehr denn je. Wie das ausgeht, steht in den Sternen.
17.03.2011 - 10:38 Uhr Kommentieren

Stuttgart Porsche kommt auf seiner Fahrt unter das Dach von VW nicht aus den Schulden heraus. Die Nettoverschuldung kletterte wegen Steuernachzahlungen in Millionenhöhe Ende Dezember 2010 auf 6,34 Milliarden Euro, sagte Porsche-SE-Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch am Donnerstag in Stuttgart. Zuvor hatte dieser Wert noch bei 6,1 Milliarden Euro gelegen.

Die Stuttgarter häuften bei dem missglückten Versuch, VW zu übernehmen, 11,4 Milliarden Euro Schulden an. Nach dem Scheitern der ehrgeizigen Pläne der kleinen Sportwagenschmiede im Sommer 2009 drehten die Wolfsburger den Spieß um, Porsche soll nun zur zehnten Marke im VW-Konzern werden.

Eine entscheidende Voraussetzung dafür ist der Abbau des Schuldenbergs. Grund: VW will bei dem Zusammenschluss kein zu großes Risiko eingehen. Ein wichtiger Schritt, diese Last deutlich schrumpfen zu lassen, steht unmittelbar bevor.

Die hochverschuldete Porsche Holding hält sich alle Optionen für einen Zusammenschluss mit dem Wolfsburger VW-Konzern offen. Finanzchef Hans Dieter Pötsch für das Rumpfgeschäftsjahr 2010 in Stuttgart, "wir können noch nicht mit Gewissheit sagen, welchen Weg die Porsche SE nehmen wird." Die Wahrscheinlichkeit, dass die notwendigen Hauptversammlungsbeschlüsse zur Verschmelzung mit VW noch in diesem Jahr gefasst werden, liege bei 50 Prozent, bekräftigte der Manager.

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    Der Zusammenschluss könne gegebenenfalls aber auch nach dem Ende dieses Jahres vollzogen werden. Alternativ könnten vom kommenden Jahr an Porsche und VW gegenseitig eingeräumte Optionsrechte zum Verkauf beziehungsweise Kauf von weiteren 50,1 Prozent der Porsche AG ziehen. VW hält bereits 49,9 Prozent der Anteile der Porsche AG. Der Rest liegt in den Händen der Porsche Holding, die auch knapp 51 Prozent der Stimmrechte an VW hält.

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