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Außerordentliche Hauptversammlung einberufen Neue Spekulationen über Kapitalspritze für Mitsubishi

Der japanische Autohersteller Mitsubishi Motors hat eine außerordentliche Aktionärsversammlung für März einberufen. Dadurch werden Hoffnungen bestärkt, Partner Daimler-Chrysler könnte dem angeschlagenen Unternehmen bald mit einer Kapitalspritze unter die Arme greifen.

HB TOKIO. Zum Inhalt des Aktionärstreffens wollten sich Mitsubishi und Daimler-Chrysler am Montag nicht äußern. Dennoch kletterte die Aktie um 11,6 % auf 269 Yen. Die Erwartungen am Markt richten sich auf eine Kapitalerhöhung durch die Großaktionäre Daimler-Chrysler (37 %) und die Mitsubishi-Gruppe (zusammen 33,8 %), die vor allem durch Mitsubishi Heavy und Mitsubishi Corp repräsentiert wird. Nach einem Bericht der japanischen Finanzzeitung „Nihon Keizai“ soll das Volumen der Kapitalspritze bei 100 Mill. Yen (740 Mill. €) liegen. Die Daimler-Chrysler-Aktie stieg am Montag um 1,2 % auf 39,32 €.

Auf der Hauptversammlung soll auch ein Nachfolger für den im Oktober gestorbenen Chairman und ehemaligen Chef von Mitsubishi Motors, Takashi Sonobe, gewählt werden, wie es in Firmenkreisen hieß.

In den vergangenen Wochen hat sich laut Firmenkreisen eine Lösung für die angestrebte Kapitalerhöhung abgezeichnet, gegen die sich Daimler-Chrysler lange gewehrt hatte. Der Stuttgarter Konzern ist darauf bedacht, seinen Anteil an Mitsubishi Motors nicht auf mehr als 50 % steigen zu lassen, um die Nummer vier unter den japanischen Autoherstellern - und damit deren Milliardenschulden - nicht in die eigene Bilanz einbeziehen zu müssen. Das ließe sich erreichen, wenn die anderen Großaktionäre bei der Kapitalerhöhung mitzögen und die restlichen neuen Aktien an der Börse platziert werden könnten.

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