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Außerordentliches Treffen Balda-Großaktionär beruft Hauptversammlung ein

Der Streit um die Besetzung des Balda- Aufsichtsrates geht weiter: Der Großaktionär Elector hat eine außerordentliche Hauptversammlung für den 18. Juli einberufen, nachdem ein Gericht seinem Antrag stattgegeben hatte.
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Thomas van Aubel von der Elector GmbH hat eine

Thomas van Aubel von der Elector GmbH hat eine "angemessene Repräsentanz" im Aufsichtsrat gefordert, nachdem seine Firma zum Jahresbeginn 27 Prozent an dem Kunststoffteile-Hersteller vom ehemaligen Großaktionär, der taiwanischen Familie Chiang, erworben hatte.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Im Streit um die Besetzung des Balda -Aufsichtsrates macht der Großaktionär Elector Nägel mit Köpfen: Der Investor berief am Dienstag nach einem entsprechenden Gerichtsbeschluss eine außerordentliche Hauptversammlung für den 18. Juli in Berlin ein, wie Balda am Dienstag mitteilte.

Auf der Tagesordnung steht die Ablösung des amtierenden dreiköpfigen Kontrollgremiums. Für Aufsichtsratschef Michael Naschke und die Aufsichtsratsmitglieder Irene Schetelig und Wilfried Niemann sollen Rechtsanwalt Thomas van Aubel, Anwältin Frauke Vogler und Manager Oliver Oechsle in das Gremium einziehen.

Das Amtsgericht Bad Oeynhausen hatte vergangene Woche dem Antrag des Großaktionärs Elector auf Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung stattgegeben. Balda kündigte daraufhin an, gegen den Gerichtsbeschluss Beschwerde einzulegen und darüber hinaus zu beantragen, den Vollzug des Beschlusses auszusetzen.

Die Elector GmbH des Rechtsanwalts Thomas van Aubel hatte zum Jahresbeginn 27 Prozent an dem Kunststoffteile-Hersteller vom ehemaligen Großaktionär, der taiwanischen Familie Chiang, erworben. Van Aubel hatte daraufhin umgehend eine "angemessene Repräsentanz" im Aufsichtsrat gefordert.

Mitte März hatte der Aufsichtsrat angekündigt, dass die Aktionäre für das Geschäftsjahr 2012/13 eine Sonderdividende von 1,50 Euro je Aktie erhalten sollen. Damit würden im Herbst 88,3 Millionen Euro ausgeschüttet - was nahezu dem vollständigen Erlös aus dem Verkauf einer Restbeteiligung an dem taiwanischen Touchscreen-Hersteller TPK entspreche. Diese Entscheidung sei van Aubel ein Dorn im Auge, hatte Balda erklärt.

  • rtr
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