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Australischer Rohstoffkonzern Gesunkene Eisenerz-Preise belasten Rio Tinto

Obwohl die gesunkenen Preise für Eisenerz massiv auf die Profite drücken, schnitt der Rohstoffkonzern Rio Tinto immer noch besser ab als erwartet. Momentan sind erste Anzeichen vorhanden, wonach der Preisdruck nachlässt.
08.08.2012 - 12:16 Uhr Kommentieren
Rio Tinto in Australien. Quelle: AFP

Rio Tinto in Australien.

(Foto: AFP)

London Die gesunkenen Preise für Eisenerz drücken massiv auf die Profite des australischen Rohstoffkonzerns Rio Tinto. Im ersten Halbjahr ging der Gewinn auf vergleichbarer Basis um 34 Prozent auf 5,2 Milliarden US-Dollar zurück, wie der zweitgrößte Eisenerz-Produzent am Mittwoch mitteilte. Damit schnitt Rio Tinto besser als erwartet ab. Analysten hatten im Schnitt 4,9 Milliarden Dollar vorausgesagt. Trotz des Gewinnrückgangs hält der Konkurrent von Anglo-American und Xstrata daran fest, im laufenden Jahr 16 Milliarden Dollar zu investieren. Derzeit seien erste Anzeichen festzustellen, wonach der externe Preisdruck nachlasse.

China ist der größte Abnehmer von australischem Eisenerz. Die Wirtschaft der Volksrepublik wächst derzeit so langsam wie seit drei Jahren nicht mehr - das drückt auf die Preise. "Wir rechnen bis zum Jahresende mit Verbesserungen bei der chinesischen Wirtschaft", erklärte Rio-Tinto-Chef Tom Albanese. Zugleich kündigte der Konzern an, an der geplanten Abspaltung des Diamantengeschäfts festzuhalten. Die verschiedenen Optionen seien weit fortgeschritten. Die in London notierte Rio-Tinto-Aktie legte im frühen Handel 0,5 Prozent zu.

Fallende Preise und hohe Kosten machen auch der Konkurrenz von Rio Tinto zu schaffen. Der brasilianische Wettbewerber Vale - weltgrößter Eisenerz-Produzent - hatte Ende Juli sein schlechtestes Quartalsergebnis seit zwei Jahren vorgelegt. Der operative Gewinn von Xstrata brach im ersten Halbjahr um 42 Prozent auf 2,45 Milliarden Dollar ein.

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