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Auswirkungen des Coronavirus Boeing spricht mit Behörden über Staatshilfen in Milliardenhöhe

Boeing und US-Fluggesellschaften wollen Staatshilfen in Höhe von mehr als 50 Milliarden Dollar bekommen. Erste Gespräche mit den Behörden werden geführt.
17.03.2020 - 02:44 Uhr Kommentieren
Der Flugzeugbauer leidet unter den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie. Quelle: dpa
Mitarbeiter von Boeing

Der Flugzeugbauer leidet unter den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie.

(Foto: dpa)

New York Der US-Flugzeughersteller Boeing führt Gespräche mit hochrangigen Vertretern des Weißen Hauses und Kongressführern über kurzfristige Finanzhilfen für sich selbst und den gesamten Luftfahrtsektor. Schneller Zugang zu öffentlicher und privater Liquidität sei eine der „wichtigsten Möglichkeiten“ für Fluggesellschaften, Flughäfen, Lieferanten und Hersteller, sich zu erholen, so Boeing. „Wir wissen zu schätzen, wie die Regierung und der Kongress in dieser schwierigen Zeit mit allen Betroffenen der Luftfahrtindustrie zusammenarbeiten“, heißt es weiter.

Die gesamte US-Luft- und Raumfahrtindustrie, die „mehr als 2,5 Millionen Arbeitsplätze und 17.000 Zulieferer unterstützt – steht vor einer dringenden Herausforderung, die sich aus der Coronavirus-Pandemie ergibt.“ Man werde „Schritte unternehmen, um den Druck auf unser Geschäft zu bewältigen. Wir nutzen alle unsere Ressourcen, um unsere Aktivitäten aufrecht zu erhalten.“

US-Fluggesellschaften und Frachtfluggesellschaften haben erklärt, dass sie mehr als 50 Milliarden Dollar an Krediten und Zuschüssen sowie zusätzliche Steuervergünstigungen anstreben, Flughäfen haben bislang zehn Milliarden Dollar beantragt.

Boeing lehnte eine Auskunft über die Höhe der angeforderten Unterstützung ab. An der Börse geriet das Unternehmen am Montag mit einem Kurssturz um 24 Prozent massiv unter Druck.

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    Boeing hat auch mit Ausfällen bei Mitarbeitern, die mit dem Coronavirus infiziert sind, zu tun. Laut einem Bericht des „Wall Street Journals“ müssten die Gesundheitsbehörden nun über die weitere Produktion des Flugzeugbauers entscheiden. Laut einem internen Memo, auf das sich das Blatt bezieht, hatte der Konzern bis Sonntag elf positiv auf den Virus getestete Beschäftigte und 339, die wegen des Verdachts auf Infizierung in Quarantäne seien. Weitere 87 seien in Quarantäne gewesen, aber schon wieder zur Arbeit zurückgekehrt.

    Der Airbus-Rivale kämpft bereits nach zwei tödlichen Unfällen um die Zustimmung der Aufsichtsbehörden für die Rückkehr seiner 737 MAX in den Flugbetrieb.

    Mehr: Tui setzt größtenteils den Betrieb aus und will Staatshilfen beantragen.

    • rtr
    • dpa
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