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Die Autoindustrie von morgen

Autobauer Neue SUVs und Plug-in-Hybride steigern BMW-Absatz

Der gestiegene Absatz reicht dem Münchener Autobauer nicht. Die Stammmarke soll bis 2020 Konkurrenten aus dem Weg räumen.
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In den ersten elf Monaten des Jahres hat BMW insgesamt 2,258 Millionen Fahrzeuge abgesetzt – 1,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und auch mehr als Daimler mit den Marken Mercedes-Benz und Smart. Quelle: dpa
BMW

In den ersten elf Monaten des Jahres hat BMW insgesamt 2,258 Millionen Fahrzeuge abgesetzt – 1,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und auch mehr als Daimler mit den Marken Mercedes-Benz und Smart.

(Foto: dpa)

MünchenBMW hat auch im November mehr Autos verkauft als vor einem Jahr, aber weniger als der Konkurrent Mercedes-Benz. Vor allem das Geschäft mit SUVs und Hybridfahrzeugen lief gut. Weltweit stieg der Absatz der Kernmarke bei den Münchnern um 1,6 Prozent auf 189.000 Autos.

Zum Vergleich: Der Stuttgarter Rivale verkaufte im November fast 199.000 Autos, die VW-Oberklasse-Tochter Audi 133.000. BMW-Vertriebsvorstand Pieter Nota sagte am Donnerstag: „Unsere klare Priorität in einem volatilen Markt ist profitables Wachstum.“

Der BMW-Absatz in Europa stagnierte – hier kämpfen alle Hersteller mit den Folgen der Umstellung auf den neuen Verbrauchs- und Abgas-Messstandard WLTP. In China wuchs die Nachfrage um 10 Prozent, in den USA dagegen sank sie leicht. Die Marke Mini verkaufte auch im November weltweit weniger Autos als im Vorjahr.

Treiber bei BMW waren die SUV-Modelle X2, X3 und X5. Die Vorbestellungen für den X7 überträfen die Erwartungen, sagte Nota. Der Verkauf der Plug-in-Hybride legte im November weiter stark zu. BMW sieht sich auf gutem Weg, in diesem Jahr 140.000 elektrifizierte Autos zu verkaufen.

In den ersten elf Monaten des Jahres hat der Konzern insgesamt 2,258 Millionen Fahrzeuge abgesetzt – 1,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und auch mehr als Daimler mit den Marken Mercedes-Benz und Smart. Vorstandschef Harald Krüger will die eigene Stammmarke 2020 wieder vor den Stuttgartern sehen.

  • dpa
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