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Die Autoindustrie von morgen

Elektromobilität Bosch arbeitet künftig mit Batteriehersteller CATL zusammen

Der chinesische Konzern ist bereits der zweite Lieferant von Bosch. CATL liefert dem Autozulieferer Zellen, die in Hybridmotoren eingesetzt werden.
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Bis 2025 will der Technologiekonzern seinen Umsatz mit Elektromobilität auf fünf Milliarden Euro steigern. Quelle: dpa
Bosch-Forschungscampus in Renningen

Bis 2025 will der Technologiekonzern seinen Umsatz mit Elektromobilität auf fünf Milliarden Euro steigern.

(Foto: dpa)

Gerlingen Der Autozulieferer Bosch arbeitet künftig auch mit dem chinesischen Hersteller von E-Auto-Batteriezellen Contemporary Amperex Technology (CATL) zusammen. Der chinesische Hersteller soll nach Vorgaben von Bosch Zellen entwickeln und produzieren, die künftig in Batterien für sogenannte 48-Volt-Systeme des Zulieferers zum Einsatz kommen. Das teilte Bosch am Donnerstag mit.

Wie viele Zellen der Vertrag umfasst, ließ der Zulieferer offen. CATL ist der zweite Hersteller von Batteriezellen, mit dem Bosch zusammenarbeitet. Den anderen Partner hält der Zulieferer geheim.

Die 48-Volt-Systeme werden auch „milde Hybride“ genannt. Dem Verbrennungsmotor wird dabei ein kleiner Elektromotor zur Seite gestellt. Der dient nicht in erster Linie dem rein elektrischen Fahren. Über die E-Maschine kann zusätzliches Drehmoment aufgebaut werden, darüber hinaus kann beispielsweise das Bordnetz mit Strom versorgt werden.

Die 48-Volt-Batterie wird dabei auch mit Strom gespeist, die beim Bremsen gewonnen wird. Damit lässt sich nach Darstellung der Hersteller der Energieverbrauch reduzieren.

Bosch rechnet damit, dass 2025 rund 20 Prozent der Neuwagen eine 48-Volt-Batterie an Bord haben werden. Seit Ende 2018 verarbeitet das Unternehmen die Zellen in einer Batteriefabrik im chinesischen Wuxi. Bis 2025 will Bosch seinen Umsatz mit Elektromobilität auf fünf Milliarden Euro steigern.

Laut einem Medienbericht könnte CATL bald auch Porsche beliefern. Wie der Finanzdienst Bloomberg meldet, erklärte Porsche-Entwicklungschef Michael Steiner am Mittwoch, man befinde sich in „guten Gesprächen“ mit dem chinesischen Konzern.

Mehr: Bosch ist der letzte große Autozulieferer, der Sparmaßnahmen beim Personal ergreift. Am Beispiel eines Standorts in Bayern wird die Brisanz der Situation deutlich.

  • dpa
  • HB
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