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Die Autoindustrie von morgen

IAA Unu kündigt vernetzten E-Roller mit Sim-Karte von Vodafone an

Auf der IAA hat das Berliner Start-up sein neues Modell präsentiert. Ab Februar sollen die Roller in den Verkauf gehen.
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Der Telekom-Konzern arbeitet mit dem Berliner Start-up Unu zusammen. Quelle: dpa
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Der Telekom-Konzern arbeitet mit dem Berliner Start-up Unu zusammen.

(Foto: dpa)

Frankfurt, Berlin Das Berliner E-Roller-Start-up Unu bringt seine neue Flotte über eine Sim-Karte vernetzt auf die Straße. Zur Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt stellte das Unternehmen in Partnerschaft mit dem Telekom-Konzern Vodafone sein neues Modell vor, bei dem das Smartphone den Zündschlüssel ersetzt.

Die Sim-Karte von Vodafone ist in den Fahrzeugen fest verbaut. Damit sollen sich die eigenen Roller per App mit Freunden und Familie teilen lassen. Künftig wolle Unu aber auch Sharing-Anbieter beliefern, kündigte Mitgründer Pascal Blum an. Große Sharing-Anbieter könnten dann das vernetzte Uno-Modell unter eigenem Namen nutzen, hieß es.

Die erstmals im Mai angekündigten Roller sollen ab Februar kommenden Jahres in den regulären Verkauf gehen. Über die Plattform von Vodafone sollen Updates aus der Cloud automatisch eingespielt werden. Im Rahmen von Vodafones Start-up-Programm „Uplift“ wollen die Partner auch weitere digitale Funktionen erproben.

In Europa wolle Unu im kommenden Jahr den Bestand seiner Roller verdoppeln, sagte Blum. Der Sharing-Anteil werde dabei voraussichtlich 30 Prozent einnehmen. Auch ein Leasing-Modell für die Fahrzeuge ist geplant.

E-Roller seien ein wichtiger Baustein für eine Verkehrswende, sagte Blum. Allein in Berlin waren 2018 mehr als 1,2 Millionen Pkw zugelassen, was den Verkehrsfluss stark belaste.

Autos kämen in der Hauptstadt im Schnitt mit einer Geschwindigkeit von 24 Kilometern in der Stunde voran, sagt Blum. Kleine, wendige und saubere Fahrzeuge seien die Alternative. „Ohne Vorzugsbehandlung wird das Auto in seiner jetzigen Form nicht bestehen.“

Mehr: Der Automobilverband VDA hat Kritiker der Autobranche zum Gespräch über den Klimaschutz eingeladen. Beide Seiten haben sich viel zu sagen – doch die Gräben sind tief.

  • dpa
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