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Die Autoindustrie von morgen
Der Konzern war einer der ersten mit einem serienreifen Brennstoffzellenauto. Nun setzen die Koreaner Milliarden auf den Durchbruch der Technologie.

Kommentare

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  • @Herr Christan Seidel
    Tolle Analyse, Gratulation! Schön dass Sie es ausrechnen! Warum konnte bisher keine Journalist oder Experte der Autoindustrie so korrekt rechnen und das WICHTIGE Ergebnis darstellen:
    eigene PV-Anlage: 15kWh/100km Verbrauch -> 1,65€/100km Kosten

    Wasserstoff? ist extrem flüchtig - könnte ein Sicherheitsproblem für Tiefgaragen und Parkhäuser sein.

    Mein Traum ist ein Erdgas oder Methan betriebenes Hybrid Fahrzeug mit 100 km elektrischer Reichweite. Da freut sich meine Solaranlage und wenn ich mal weiter als 100 km fahre auch der Versorger!
    Das schöne dabei: Die Batterien wären nur 1/6 so groß wie bei e-Autos mit 600 km Reichweite, was die Umweltzerstörung beim Abbau der Rohstoffe für die Batterien und den enormen Energieaufwand bei der Produktion der Batterien aus 1/6 reduzieren würde!
    Mir liegt die Umwelt am Herzen aber auch die Automobilindustrie und kostengünstig soll ein Auto im Verbrauch auch sein!

  • Was ist denn mit der Wasserstoff-Speichertechnik Liquid Organic Hydrogen Carrier LOHC (Innovationspreis 2018 nomiert)? Diese ist ja nach Angaben des federführenden Wissenschaftlers geeignet ist, die Infrastruktur der fossilen Energieträger zu übernehmen, brauche also keine neue, teure Infrastuktur.
    Ist LOHC noch soweit von der praktischen Umsetzung entfernt, dass nach der TV-Ausstrahlung des Innovationspreises darüber keine öffentliche Debatte zu vernehmen war?
    Die Gefahrenquelle hoher Druck für die Speicherung wäre mit LOHC zumindest gelöst. Dies müßte der Brennstoffzellen-Option doch wieder Auftrieb geben.
    Die deutsche Automobilindustrie müsste doch diese Innovation mit Freuden aufnehmen, zumal die Japaner - und jetzt auch die Koreaner - massiv auf die Karte Wasserstoff setzen.

  • Hyundai hat offensichtlich als einziger Hersteller weltweit verstanden, dass der Akku-Antrieb in einer äußerst teuren Sackgasse enden wird. Die derzeit vorhandenen Rohstoffvorräte zum Bau von Millionen Akkus werden ganz sicher nicht ausreichen, den Weltmarkt langfristig zu bedienen. Die geplanten investierten Milliarden für neue Akku-Fabriken sind schon jetzt 'in den Sand gesetzt' und die Fabriken werden dann als die teuersten Ruinen einer fehlgeplanten Produktionsoffensive in die Geschichte eingehen. Wasserstoffantriebe sind dagegen die logische Fortsetzung klassischer Verbrennungsmotoren; würde man hierbei mit genauso viel Geld subventionieren wie wir es z.B. bereits seit Jahren bei den regenerativen Energien für die Stromerzeugung tun, wäre der Wasserstoffantrieb längst wirklich markttauglich. Fahre an die Tankstelle zum Tanken und verlasse sie ein wenig später, als hättest du normalen Treibstoff getankt und warte nicht etliche Stunden bis der Akku deines Fahrzeugs genügend Ladung aufweist, den nächsten Berg auch im Winter bei niedrigen Temperaturen, eingeschalteter Beleuchtung und Heizung zu überwinden. Ein halbwegs gut ausgebildeter Ingenieur wird sich permanent fragen, welchem Hype seine CEO's in der Fahrzeugproduktion eigentlich folgen wollen. Hyundai oder Korea first wird der internationalen Automobilindustrie noch das Fürchten beibringen.

  • Ein Wasserstoffauto verursacht Tankkosten von ca. 9,50€/100km. Demgegenüber verliere ich 11 cent/kWh Einspeisevergütung bei meiner PV-Anlage wenn ich mein E-Auto lade. Das ergibt bei 15kWh/100km einen Preis von 1,65€/100km. Bei Strom aus dem öffentlichen Netz wären das ca. 4,35€/100km. Wasserstoff wird man auch kaum zu Hause tanken können und ist komplett auf die Infrastruktur angewiesen. Wasserstoff setzt man am besten als Alternative zur Kokskohle- betriebenen Stahlherstellung ein, oder als Langzeitspeicherung von EE-Strom.

Mehr zu: Milliardenoffensive - Hyundai will zum Weltmarktführer für Wasserstoff-Autos werden

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