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Die Autoindustrie von morgen

Tina Velo Rebellion auf der IAA – Klimaaktivistin kündigt Blockaden an

Die Protestgruppe „Sand im Getriebe“ plant Protestaktionen auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt. Einen Dialog mit der Messe lehnt deren Sprecherin ab.
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Klimaaktivisten wollen in Frankfurt gegen die Messe rebellieren. Quelle: dpa
IAA

Klimaaktivisten wollen in Frankfurt gegen die Messe rebellieren.

(Foto: dpa)

Frankfurt Um das Klima zu retten, reicht es nicht aus, ein paar Brandreden auf den Podien der Republik zu halten. Man muss schon einen Schritt weitergehen, finden die Aktivisten von „Sand im Getriebe“. Die Protestgruppe will „bewusst Regeln brechen“, um auf viel größere „Verbrechen und Missstände“ hinzuweisen. Etwa darauf, dass die Kohlendioxid-Emissionen, die durch den Autoverkehr verursacht werden, in Deutschland steigen, statt zu sinken.

„Wir wollen die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft ziehen“, sagt Tina Velo, Sprecherin von „Sand im Getriebe“. Autokonzerne wie VW, Daimler oder BMW sollen unter Druck gesetzt werden. Dafür wollen die Aktivisten die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) kommende Woche in Frankfurt besetzen. „Wir rechnen mit mehreren Hundert Menschen, die an der Blockade teilnehmen“, sagt Velo.

Seit Februar wird die Aktion vorbereitet. Gut 80 Personen bilden das Kernteam. Alles wird basisdemokratisch entschieden. Es gibt keine Chefs. Kommuniziert wird über abhörsichere Kanäle. Man stehe schließlich im Visier von Polizei und Verfassungsschutz.

Auch Tina Velo ist folgerichtig nur ein Tarnname. Die 33-jährige Berlinerin heißt in Wahrheit anders. Ein Gesprächsangebot des Autoverbands VDA lehnt sie ab. Das „Konglomerat aus Politik und Autoindustrie“ lässt sich aus ihrer Sicht nun mal nicht mit Worthülsen aufbrechen.

Name: Mit zwölf Punkten will die Deutsche Umwelthilfe die deutsche Autoindustrie vor dem Niedergang schützen. Vor allem übt sie aber Kritik an der Regierung und den Herstellern.

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