Autobauer auf der CES Von Sprachassistenten und Robotertaxis

Auf der Elektronikmesse CES geben die Chefs von Renault und Toyota Ausblicke auf die nahe Zukunft des Fahrens. Demnach sollen 2024 Robotertaxis unterwegs sein. Toyota setzt auf Amazons Sprachassistenten Alexa.
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„Autobauer werden die Silicon-Valley-Konkurrenz nicht alleine schlagen können“

Las VegasRenault-Chef Carlos Ghosn rechnet damit, dass zum Jahr 2024 Robotertaxis im Alltag unterwegs sein werden. Es gebe verschiedene Stufen der Autonomie von intelligenten Assistenzsystemen bis hin zu komplett fahrerlosen Autos – „und in den nächsten Jahren werden wir alles davon erleben“, sagte Ghosn am Dienstag (Ortszeit) auf der Technik-Messe CES in Las Vegas. Es müssten allerdings die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen werden.

Die Allianz aus Renault, Nissan und Mitsubishi, die Ghosn ebenfalls anführt, will in den kommenden fünf Jahren eine Milliarde Dollar in Start-ups investieren. Der erste Partner ist Ionic Materials, eine US-Firma, die Materialien für Feststoff-Batterien ohne Kobalt entwickelt. Für das erste Jahr seien 200 Millionen Dollar veranschlagt, sagte Ghosn.

Die Idee sei, eine Plattform zu schaffen, über die Start-ups mit allen drei Unternehmen der Allianz gleichzeitig ins Geschäft kommen können. Der jährliche Investitionsrahmen sei nicht in Stein gemeißelt: Vielleicht werde man ihn im ersten Jahr auch gar nicht ausschöpfen, möglicherweise aber auch für das zweite Jahr erhöhen müssen.

Der japanische Autobauer Toyota kündigte derweil auf der CES an, Amazons Sprachassistenten Alexa in einige Fahrzeugmodelle einzubauen. Mit Blick auf die Zukunft von Mobilität sei Amazon der richtige Partner, sagte der Chef des Autoherstellers, Zack Hicks, am Dienstag auf der Elektronikmesse. Der Einbau werde später im Jahr starten. Welche Modelle den Assistenten haben werden, sagte er nicht.

Mit dem Dienst Alexa wird Autofahrern ermöglicht, ihren Fahrzeugen zu sagen, welche Musik gespielt werden soll. Oder etwa – vorausgesetzt, es gibt eine digitale Haussteuerung für sogenanntes intelligentes Wohnen – die Heizung vor der Ankunft zu Hause höher zu stellen.

Mit der Wahl Alexas gibt Toyota Amazon den Vorzug vor dessen Rivalen Google. In Zukunft könnten aber weiterhin Partnerschaften mit anderen Technikkonzernen eingegangen werden, so Hicks.

  • dpa
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