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Autobauer aus Japan Inspektionsskandal trübt Nissan-Bilanz

Nissan kommen die mangelhaften Sicherheitschecks bei Neuwagen teuer zu stehen. Der japanische Autobauer dampfte seine Gewinnziele ein.
08.02.2018 - 12:21 Uhr Kommentieren
Der japanische Autobauer musste auf dem Heimatmarkt rund 1,2 Millionen Fahrzeuge zurückrufen. Quelle: AFP
Nissan

Der japanische Autobauer musste auf dem Heimatmarkt rund 1,2 Millionen Fahrzeuge zurückrufen.

(Foto: AFP)

Yokohama Ein Skandal um Sicherheitschecks schlägt sich in der Bilanz des japanischen Autobauers Nissan nieder. Der Renault-Partner senkte am Donnerstag seine Prognose für den Betriebsgewinn für das noch bis zum 31. März laufende Geschäftsjahr. Der Betriebsgewinn dürfte sich demnach auf 565 Milliarden Yen (4,2 Milliarden Euro) belaufen statt zunächst wie erhofft auf 645 Milliarden Yen. Das wäre ein Rückgang zum vorangegangenen Jahr von 23,9 Prozent.

Nissan hatte im vergangenen Oktober zugegeben, dass unqualifiziertes Personal Inspektionen in seinen japanischen Fabriken vorgenommen hatte. Daraufhin musste Nissan auf dem Heimatmarkt rund 1,2 Millionen Fahrzeuge zurückrufen. Unter dem Strich rechnet das Unternehmen jedoch mit höheren Gewinnen, da die US-Regierung Steuersenkungen verkündet hatte. So soll das Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr auf 705 Milliarden Yen steigen, nachdem man zuvor noch von 535 Milliarden Yen ausgegangen war. Das wäre ein Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr von 6,3 Prozent.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres verdiente Nissan unter dem Strich 578,1 Milliarden Yen, ein Plus von 39,6 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum. Der Umsatz erhöhte sich um 3,2 Prozent auf 8,53 Billionen Yen, wie Nissan weiter mitteilte.

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    So fährt der neue Nissan Leaf vor
    Die Preise starten bei 32.000 Euro
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    Wichtigste Neuerung: die von 250 Kilometer auf bis zu 378 Kilometer gestiegene Reichweite. Möglich macht das ein neuer Akku mit einer Kapazität von 40 kWh, bisher waren maximal 30 kWh im Angebot.

    Neu ist auch der Elektromotor, der mit 110 kW/150 PS deutlich kräftiger ausfällt als das 80 kW/109 PS starke Vorgängertriebwerk. Noch stärker gestiegen ist das Drehmoment: von bisher 254 Nm auf nun 320 Nm.

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    Die schwarzen Einlagen wirken wie ein Kühlergrill
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    Auf der Straße soll der Leaf nach Möglichkeit allein mit dem Gaspedal gesteuert werden. Beim sogenannten One-Pedal-Driving bremst das Fahrzeug bereits beim Loslassen des rechten Pedals, ohne dass die Bremse getreten werden müsste.

    So verpufft die Bewegungsenergie nicht als Wärme an den Bremsscheiben, sondern wird vom Elektromotor in Strom für die Batterie gewandelt. Das konnte auch der Vorgänger schon, das neue Modell baut diese Fähigkeit jedoch noch aus. „E-Pedal“ nennt Nissan die Technik.

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    Die Reichweite beträgt knapp 400 Kilometer
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    Auch an andere Stelle hat der Leaf technische aufgerüstet. So fährt er nun im Autobahnverkehr zeitweise autonom, das Einparken soll sogar ganz ohne Eingriff des Fahrers gelingen.

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    Das Design ist deutlich gefälliger geworden
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    Darüber hinaus kann die Batterie des Autos auch als mobiler Energiespeicher genutzt werden, etwa um Ökostrom zwischen zu speichern oder Netzschwankungen auszugleichen. Beim Überwachen von Ladezustand und Tankvorgang hilft zudem eine neue Smartphone-App.

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    Nicht zuletzt wurde der optische Auftritt des Leaf geglättet
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    Sah man der ersten Generation nicht zuletzt wegen des fehlenden Kühlergrills den alternativen Antrieb auf den ersten Blick an, könnte Auflage zwei mit seiner schwarz abgesetzten Front im Markendesign fast ein konventionelles Kompaktauto sein.

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    Die in Japan vorgestellte Premieren-Version hat natürlich das Steuer rechts
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    Der Innenraum wirkt aufgeräumter und weniger exotisch als beim Vorgänger, auch wenn der computermausartige Gang-Wählhebel erhalten geblieben ist.

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    Der Gangwählhebel fällt futuristisch aus
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    Beim Preis verlangt Nissan einen leichten Aufschlag gegenüber dem Vorgängermodell mit der kleineren Batterie (24 kWh). So werden künftig mindestens 31.950 Euro für das Fahrzeug inklusive Akku fällig. Das sind knapp 3.000 Euro mehr als zuletzt beim Einstiegsmodell und 1.000 Euro mehr als bei der reichweitenverlängerten 30-kWh-Variante.

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    • dpa
    • rtr
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