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Autobauer Betriebsratschef: Opel auf dem richtigen Weg

Der Gesamtbetriebsratschef von Opel Wolfgang Schäfer-Klug meint, das Unternehmen sei auf dem richtigem Weg. Den neuen Chef Girsky lobt er - mit ihm habe Opel eine starke Stimme bei GM.
20.07.2012 - 20:04 Uhr 2 Kommentare
Wolfgang Schäfer-Klug. Quelle: dpa

Wolfgang Schäfer-Klug.

(Foto: dpa)

Mainz Trotz der Absatzkrise und der Turbulenzen an der Unternehmensspitze sieht Opel-Gesamtbetriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug den defizitären Autobauer auf dem richtigen Weg. Nach dem großen Umbau der Führungsspitze verfüge Opel jetzt über ein Management, „das weiß, dass es so nicht mehr weitergehen kann wie bisher. Und es ist ein starkes Management; das hatten wir seit Jahren nicht mehr“, sagte Schäfer-Klug der Mainzer „Allgemeinen Zeitung“ (Samstag).

Nach seinen Worten herrscht bei Opel keineswegs wildes Durcheinander: „Das ist Unsinn. Bei Opel herrscht kein Chaos. Es gab noch nie soviel Planung wie jetzt.“ Den Schlüssel zum Wandel sieht Schäfer-Klug in einer neuen, von „Wahrheit, Klarheit und Berechenbarkeit“ geprägten Management-Kultur, die Opel-Aufsichtsratschef und GM-Vize Steve Girsky ins Unternehmen gebracht habe.

Mit Girsky habe Opel bei GM „eine starke Stimme“ bekommen. Unter dessen Führung würden „endlich Maßnahmen angegangen, die wir seit 2010 fordern“, sagte Schäfer-Klug mit Blick auf das Ziel, Bürokratie abzubauen und das obere und mittlere Management deutlich zu verschlanken. „Wir haben so viele Indianer verloren und immer mehr Häuptlinge bekommen. Jetzt wird das Management-Thema endlich angegangen“, so Schäfer-Klug.

Er trat zudem Spekulationen entgegen, wonach auch das Werk Eisenach auf der Streichliste steht. „Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass eine solche Intension besteht.“ Allerdings werde mit „hoher Wahrscheinlichkeit“ die Zahl der Leiharbeiter im Unternehmen gesenkt.

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    • dpa
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    2 Kommentare zu "Autobauer: Betriebsratschef: Opel auf dem richtigen Weg"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Die Meinung der Arbeitnehmervertreter hätte die ehemalige Geschäftsleitung viel früher einmal beherzigen sollen, dann wäre Opel erst gar nicht in der in die Situation gekommen, in der man sich jetzt befindet. Und die ganzen selbsternannten "Autoexperten" müssten sich ein anderes Thema für ihr Sommerloch suchen.

    • Wenn man das so liest, dann hat Opel bisher nur schlechte Manager gehabt. Sicherlich hat das Gemeckere von Übersee nur zum Schlechten beigetragen. Nur schlechte Manager? Die Leistung des Betriebsrats traut sich ja niemand zu beurteilen. Wozu auch, der macht ja auch keine Fehler.

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