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Autobauer BMW-Chef Zipse verspricht Mitarbeitern stabile Belegschaft bis Ende 2020

An der Zahl der BMW-Angestellten wird sich laut dem Vorstandsvorsitzenden vorerst nichts ändern. Bis Ende des Jahres sollen vier Themen mit dem Betriebsrat geklärt werden.
27.09.2019 - 13:51 Uhr Kommentieren
BMW-Chef Zipse verspricht stabile Belegschaft bis Ende 2020 Quelle: AFP
Oliver Zipse

Der Manager hat versucht, den Angestellten von BMW die Angst vor einem Jobverlust zu nehmen.

(Foto: AFP)

München Der neue BMW-Chef Oliver Zipse will der Belegschaft die Ängste vor einem Stellenabbau nehmen. Die Mitarbeiterzahl werde sich in diesem und im nächsten Jahr unter dem Strich nicht ändern, sagte Zipse auf einer Betriebsversammlung am Freitag in München, wie Teilnehmer der Nachrichtenagentur Reuters sagten. BMW beschäftigt derzeit weltweit 135.000 Mitarbeiter. Zipse verwies darauf, dass BMW seit 2013 rund 15.000 Stellen aufgebaut habe.

Bis Ende dieses Jahres wolle man sich mit dem Betriebsrat aber über vier Themen einig werden, kündigte der neue BMW-Chef an: In der Verwaltung sollten Stellen nicht neu besetzt werden und die Zahl der Zeitarbeiter solle verringert werden, indem ihre Verträge nicht verlängert werden.

Zudem sollten Arbeitsverträge über 40 Stunden auf 35 Stunden reduziert und die Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter neu verhandelt werden. In einigen Bereichen fielen Stellen weg, an anderen würden neue aufgebaut, sagte Zipse. Betriebsbedingte Kündigungen blieben ausgeschlossen.

Das „Manager Magazin“ hatte vor einer Woche berichtet, dass Zipse bis 2022 bis zu 6000 Stellen streichen wolle, die meisten in der Konzernzentrale in München.

„Der offene Konflikt ist nicht die Kultur bei BMW“, sagte der seit August amtierende Vorstandschef laut den Teilnehmern. An Betriebsratschef Manfred Schoch gerichtet erklärte Zipse. „Wir beide sind der Meinung, dass es einen klügeren Weg gibt: den BMW-Weg.“

Schoch gab sich ebenso verhandlungsbereit: „Unsere Grundüberzeugung ist auch, dass wir immer den Weg der Vernunft gehen müssen, um gemeinsam solidarische Lösungen zu finden. Ich habe das Gefühl, dass Oliver Zipse diesen Weg gemeinsam mit dem Gesamtbetriebsrat gehen möchte.“ Einseitige Schritte des Unternehmens, die die Zukunft der Mitarbeiter gefährdeten, werde der Betriebsrat nicht akzeptieren.

BMW wollte sich zu den Inhalten der Betriebsversammlung nicht äußern.

Mehr: Die beiden langjährigen Rivalen BMW und Mercedes kooperieren bei autonomem Fahren und der Elektromobilität. Dadurch sparen beide Konzerne Milliarden.

  • rtr
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