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Autobauer BMW führt wohl Verkaufsgespräche für eigene Kreditkarten-Sparte

Der Münchener Autobauer wird möglicherweise aus dem Kreditkartengeschäft aussteigen – und hofft so vom Bieterwettkampf für Co-Branding-Kartentransaktionen zu profitieren.
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Der deutsche Autobauer will sich Insidern zufolge von seinem Kreditkartengeschäft trennen. Quelle: AFP
BMW

Der deutsche Autobauer will sich Insidern zufolge von seinem Kreditkartengeschäft trennen.

(Foto: AFP)

Stuttgart Der zweitgrößte Premiumwagenhersteller der Welt führt Gespräche mit Banken, da er einen Verkauf seines Kreditkartenportfolios in Betracht zieht, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichteten. Ein BMW-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab.

BMW versucht, von dem in den letzten Jahren aggressiven Bieterwettbewerb von Banken für Co-Branding-Kartentransaktionen zu profitieren. Kreditinstitute sehen die Karten als eine lukrative Möglichkeit, von der Loyalität eines Kunden zu einer bestimmten Marke oder einem Geschäft zu profitieren.

Der in München ansässige Autohersteller ist einer der letzten großen Konsumgüterkonzerne, der noch sein Kartenportfolio besitzt und verwaltet. BMW würde damit Einzelhändlern wie Cabela’s Inc. und Signet Jewellers Ltd. folgen, die das Management ihrer Kartenportfolios an große Banken ausgelagert haben, die bereits die für diese Programme erforderlichen Compliance- und Kundendienstsysteme betreiben.

Das Portfolio von BMW ist zwar relativ klein, aber attraktiv, weil es sich an die wohlhabenden Fahrer der BMW-Modelle wendet. BMWs Bankentochter in Salt Lake City - BMW Bank of North America - hatte zum 30. September Kreditkartendarlehen in Höhe von rund 289 Millionen US-Dollar und ungenutzte Zusagen in Höhe von rund 1,1 Milliarden US-Dollar.

BMW hat vier Visa Inc.-Produkte, einschließlich einer gebührenfreien Karte, die drei Punkte pro in BMW-Zentren ausgegebenem Dollar und einen Punkt pro Dollar für alle anderen Käufe bietet. Die BMW-Signature-Karte und die nur auf Einladung erhältliche Ultimate-Karte bieten üppigere Prämien.

Das Kartenportfolio von BMW erzielte 2017 nach Angaben der FDIC Zins- und Gebührenerträge von 35,9 Millionen US-Dollar für die Bankentochter. Die Karten erwirtschafteten rund 10,9 Millionen US-Dollar an Nutzungsgebühren.

  • Bloomberg
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