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Autobauer Daimler-Großaktionär Li Shufu spricht sich für Partnerschaften aus

Der Haupteigner des Autobauers Geely meint, traditionelle Autobauer benötigen ein Selbsterwachen. Vor allem gemeinsame digitale Plattformen sind ein Schlüssel zum Erfolg.
15.04.2018 - 23:42 Uhr 3 Kommentare
„Wir müssen aktiv die Möglichkeit umfangreicher Allianzen ausloten, anstatt uns der Realität zu entziehen und den Kopf in den Sand zu stecken.“ Quelle: Reuters
Li Shufu

„Wir müssen aktiv die Möglichkeit umfangreicher Allianzen ausloten, anstatt uns der Realität zu entziehen und den Kopf in den Sand zu stecken.“

(Foto: Reuters)

Berlin Der neue Daimler-Großaktionär Li Shufu aus China ruft zur Prüfung von Partnerschaften auf. „Wir müssen aktiv die Möglichkeit umfangreicher Allianzen ausloten, anstatt uns der Realität zu entziehen und den Kopf in den Sand zu stecken“, schrieb Li in einem Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ laut Vorabbericht aus der Montag-Ausgabe.

„Wenn eine mögliche Partnerschaft den Anforderungen von Gesetzen und Verordnungen entspricht, kann und sollte jede bilaterale und multilaterale Zusammenarbeit von beiderseitigem Nutzen diskutiert werden.“

Traditionelle Autobauer benötigten ein Selbsterwachen, schrieb Li. „Diejenigen, die bereit sind, sich zusammenzuschließen, um proprietäre digitale Plattformen zu schmieden, die von ihren verschiedenen Marken gemeinsam genutzt werden können, werden ein Erfolgsrezept haben, da unsere Branche immer härter umkämpft wird.“

Die zentrale Herausforderung für die gesamte Branche sei die Frage, wie die Zeit des Wandels nachhaltig und profitabel gemeistert werden könne. „Es muss möglich sein, globale Skaleneffekte zu nutzen und Risiken zu reduzieren, wobei die Unabhängigkeit der Marke und die Autonomie des Managements gewahrt bleiben müssen.“

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    Ebenso müsse es möglich sein, die Rendite für die Aktionäre zu steigern und gleichzeitig die Produktdifferenzierung und die Rechte am geistigen Eigentum zu wahren und zu respektieren.

    Li ist Haupteigner des chinesischen Autobauers Geely. Er war im Februar zum neuen Großaktionär bei Daimler aufgestiegen und hält knapp zehn Prozent an den Stuttgartern.

    • rtr
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    3 Kommentare zu "Autobauer: Daimler-Großaktionär Li Shufu spricht sich für Partnerschaften aus"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • AUTOBAUER
      Daimler-Großaktionär Li Shufu spricht sich für Partnerschaften aus
      Der Haupteigner des Autobauers Geely meint, traditionelle Autobauer benötigen ein Selbsterwachen. Vor allem gemeinsame digitale Plattformen sind ein Schlüssel zum Erfolg.

      ..........................

      Alle Gemeinschaften und dabei bei egal welche Produkte die DEUTSCHE WAREN MIT CHINESISCHE WAREN ODER UNTERNEHMEN ZUSAMMEN BILDEN, werden in der Zeit nach ende dieser Partnerschaften IMMER ZUM NACHTEIL DER DEUTSCHE ARTIKELN UND DEUTSCHE UNTERNEHMER SICH ERWEISEN !!!!!

      Fragt dann hinterher nicht :

      " Wie konnte es passieren und uns hat es keiner im voraus gesagt ! "

    • „Wenn eine mögliche Partnerschaft den Anforderungen von Gesetzen und Verordnungen entspricht, kann und sollte jede bilaterale und multilaterale Zusammenarbeit von beiderseitigem Nutzen diskutiert werden.“

      Na dann, wenn die Partnerschaften in China geschlossen werden, dann ist das nichts weiter als ein weiterer kostenloser Know How Transfer. Denn chineische Joint Ventures gehören immer zu 51% dem chinesischen Konzern. Ist nach dem chin. Gesetz, aber immer nachteilig für den ausländischen Partner, denn der wird rausgeworfen, sobald das Know How in China aufgesogen wurde.
      Nutze sieht so aus, kurzfristige Gewinne für die gierigen westlichen Manager/Aktionäre, langfrisitig gehen Arbeitsplätze in Europa verloren.

    • Das wird noch lustig wenn der Plan offenbar wird. Mit der Zurückhaltung und dem großen Respekt vor dem Unternehmen war ja ziemlich schnell Schluss.

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