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Autobauer Daimler plant weitere Batteriefabrik in Polen

Der deutsche Premiumriese will noch in diesem Jahr mit einer neuen Elektrowelle starten. Für die Batteriefertigung expandieren die Schwaben nach Polen.
Update: 22.01.2019 - 13:43 Uhr 1 Kommentar
Daimler plant weitere Batteriefabrik in Polen Quelle: dpa
Daimler

Konzernchef Dieter Zetsche will den Konzern elektrisch umbauen.

(Foto: dpa)

StuttgartDer Autobauer Daimler plant eine weitere Batteriefabrik. Im polnischen Jawor, wo der Konzern derzeit ein Motorenwerk aufbaut, soll zusätzlich eine Batteriefertigung für mehr als 200 Millionen Euro entstehen. Das teilte der Konzern am Dienstag in Stuttgart mit.

Die Motorenfertigung mit rund 1000 Beschäftigten soll dieses Jahr anlaufen. Der Start der Batteriefertigung ist für Anfang der kommenden Dekade geplant und soll noch einmal 300 Arbeitsplätze bringen.

Daimler bringt in diesem Jahr das erste Fahrzeug seiner neuen Elektromarke EQC auf den Markt. Zehn Milliarden Euro lässt sich Daimler die Entwicklung und Produktion der Elektro-Flotte bei Mercedes-Benz kosten. In den Aufbau von Batteriefabriken weltweit steckt Daimler mehr als eine Milliarde Euro.

Aktuell gibt es weltweit acht Fabriken an sechs Standorten, darunter einen in Kamenz. An dem Standort in Sachsen entsteht derzeit eine zweite Batteriefabrik, die Serienproduktion soll noch im Frühjahr starten. Drei weitere Batteriefabriken sind in Untertürkheim und Sindelfingen geplant.

In China baut Daimler zusammen mit dem Partner BAIC in Peking eine gemeinsame Produktion von Energiespeichern auf. Weitere Standorte gibt es in der Nähe des Mercedes-Werks in Tuscaloosa in den USA sowie in Thailand (Bangkok).

Daimler baut die Batterien zwar selbst, kauft die Zellen – den zentralen Baustein dafür – aber bei externen Lieferanten zu. Die Verträge mit Lieferanten für Batteriezellen sind inzwischen unter Dach und Fach – dafür nimmt Daimler in den kommenden Jahren mehr als 20 Milliarden Euro in die Hand.

Die gesamte deutsche Autoindustrie investiert allein in den kommenden drei Jahren 40 Milliarden Euro in alternative Antriebe und verdreifacht das E-Auto-Angebot auf rund 100 Modelle. Der Anteil von Elektroautos soll rapide steigen, um die geplanten Vorgaben zur Reduktion des Kohlendioxid-Ausstoßes bis 2030 in der Europäischen Union zu schaffen.

Während sich Daimler und BMW ganz auf den Zukauf von Batteriezellen stützen, liebäugelt Volkswagen auch mit einer eigenen Zellfertigung.

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  • dpa
  • rtr
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1 Kommentar zu "Autobauer: Daimler plant weitere Batteriefabrik in Polen"

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  • Ein wichtiger Bestandteil der Batterien ist Energie. Nachdem die in Polen hauptsaechlich
    aus Kohle gewonnen wird, haben wir mal wieder einen guten Beitrag zur CO2 Reduzierung.

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