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Autobauer Daimler verkauft keine Smarts mehr in den USA und Kanada

Ein schrumpfender Markt sowie hohe Kosten haben dazu geführt, dass Daimler den Verkauf seines Zweisitzers mit Ablauf des aktuellen Modelljahrs beendet.
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Smart hatte in den USA im März nach eigenen Angaben lediglich 90 Fahrzeuge verkauft, 18 Prozent weniger als noch im Vorjahreszeitraum. Quelle: dpa
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Smart hatte in den USA im März nach eigenen Angaben lediglich 90 Fahrzeuge verkauft, 18 Prozent weniger als noch im Vorjahreszeitraum.

(Foto: dpa)

Detroit Der Autobauer Daimler stellt den Verkauf des Zweisitzers Smart in den USA und Kanada mit Ablauf des aktuellen Modelljahrs ein. Zu der Entscheidung hätten der schrumpfende Markt für Kleinstwagen in den beiden Ländern sowie die hohen Kosten für die Anpassung des Modells an die US-Vorschriften beigetragen, erklärte die Daimler-Tochter Mercedes Benz am Montag. Ersatzteile und Wartung für den Smart würden dagegen weiter angeboten. Der Entschluss betrifft Smarts mit Elektromotor, Smarts mit Verbrennungsmotoren verkauft Daimler bereits seit 2017 nicht mehr. Mercedes will in den USA künftig größere Elektroautos auf den Markt bringen. Den Anfang soll im kommenden Jahr der Geländewagen EQC machen. Der Verkauf dieser Wagen soll Mercedes helfen, die Quoten für abgasfreie Fahrzeuge in Kalifornien und anderen US-Bundesstaaten zu erfüllen.

Smart hatte in den USA im März nach eigenen Angaben lediglich 90 Fahrzeuge verkauft, 18 Prozent weniger als noch im Vorjahreszeitraum. In den USA sind die Verkaufszahlen für eine ganze Reihe von Kleinwagen in den vergangenen Jahren eingebrochen. Niedrige Benzinpreise und eine starke Wirtschaft ließen die Kunden eher zu Pritschen- und Geländewagen greifen.

  • rtr
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