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Autobauer Fiat-Chrysler und Bosch zahlen offenbar Millionenbetrag im Abgasstreit mit den USA

Der Autobauer und der Zulieferer haben sich im Streit um Abgassoftware angeblich auf eine Millionenzahlung mit den USA geeinigt. Unklar ist, wie hoch die ausfallen soll.
Update: 10.01.2019 - 04:26 Uhr Kommentieren
Dem Autobauer wird vorgeworfen, Abgas-Grenzwerte bei mehr als 100.000 Diesel-Fahrzeugen mit Hilfe einer Software umgangen zu haben. Quelle: AFP
Fiat Chrysler

Dem Autobauer wird vorgeworfen, Abgas-Grenzwerte bei mehr als 100.000 Diesel-Fahrzeugen mit Hilfe einer Software umgangen zu haben.

(Foto: AFP)

New YorkDen Streit in den USA um zu hohe Abgaswerte will Fiat-Chrysler offenbar mit der Zahlung eines Millionenbetrags im mittleren bis oberen dreistelligen Bereich beilegen. Das berichteten am Mittwoch mehrere Nachrichtenagenturen unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

AP zufolge soll sich Fiat-Chrysler auf die Zahlung von mehr als 650 Millionen Dollar geeignet haben. Demnach fließen 311 Millionen Dollar an die US-Regierung und kalifornische Regulierer. Rund 280 Millionen Dollar seien für geschädigte Autobesitzer vorgesehen. Weitere 72 Millionen Dollar sollen Beschwerden anderer Staaten beenden.

Reuters hingegen berichtet, Fiat-Chrysler habe sich mit dem US-Justizministerium auf einen Betrag von mehr als 700 Millionen Dollar verständigt. Außerdem soll der deutsche Zulieferer Bosch, der einige Komponenten für die Dieselmotoren lieferte, 30 Millionen Dollar zahlen. Bloomberg wiederum berichtet, Fiat-Chrysler werde weniger als 500 Millionen Dollar zahlen.

Eine offizielle Verkündung der Einigung wird für Donnerstag durch das US-Justizministerium erwartet. Fiat-Chrysler und Bosch wollten sich zu den Informationen nicht äußern.

Die USA werfen dem amerikanisch-italienischen Autobauer vor, Abgas-Grenzwerte bei mehr als 100.000 Dieselfahrzeugen der Modelle Jeep Cherokee und Ram 1500 mithilfe einer speziellen Software umgangen zu haben.

Bislang hat Fiat-Chrysler bestritten, sich falsch verhalten zu haben. Die eingebaute Software habe alle rechtlichen Voraussetzungen erfüllt, heißt es dort.

Dennoch hat der Konzern vorsorglich Rücklagen für Rechtsstreitigkeiten in diesem Zusammenhang gebildet. Mit der voraussichtlichen Millionenzahlung ist laut den Agenturen kein Schuldeingeständnis des Konzerns verbunden.

Volkswagen musste wegen Abgas-Manipulationen mehr als 25 Milliarden Dollar in den USA zahlen.

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