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Autobauer Fiat-Chrysler und Renault sprechen angeblich über Kooperation

Gibt es bald die ganz große Auto-Allianz? Fiat-Chrysler könnte mit Renault zusammenarbeiten – und mittelfristig auch der Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi beitreten.
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Der Autobauer Fiat-Chrysler soll Gespräche über eine Kooperation mit Renault führen. Quelle: AP
Chrysler-Pacifica-Minivans

Der Autobauer Fiat-Chrysler soll Gespräche über eine Kooperation mit Renault führen.

(Foto: AP)

MailandDer italienisch-amerikanische Autobauer Fiat-Chrysler peilt nach Informationen eines Insiders eine Zusammenarbeit mit seinem französischen Konkurrenten Renault an. Derzeit führten die beiden Pkw-Hersteller Gespräche über eine Kooperation, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Samstag der Nachrichtenagentur Reuters. Es sei noch zu früh zu sagen, ob die Verhandlungen später in einen formalen Zusammenschluss münden könnten.

Zuvor hatte die „Financial Times“ berichtet, dass die beiden Autobauer ihre Kräfte bündeln wollten, um die strukturellen Herausforderungen in der globalen Autoindustrie gemeinsam zu meistern. Eine Vereinbarung könnte dazu führen, dass Fiat-Chrysler künftig der Allianz von Renault-Nissan-Mitsubishi beitritt.

Laut Bericht lehnten Renault und Fiat-Chrysler einen Kommentar dazu ab. Bei Nissan war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Renault-Chef Jean-Dominique Senard hatte zuvor erklärt, dass eine Fusion mit den Partnern Nissan und Mitsubishi derzeit kein Thema sei. Zunächst gehe es darum, die Zusammenarbeit der Autobauer zu verbessern, sagte er dem Radiosender France Inter.

Die Debatte über einen Zusammenschluss der Unternehmen habe zuletzt für viel Aufregung gesorgt. In der Zukunft könnten sie sich darüber in aller Ruhe Gedanken machen, ergänzte Senard. Architekt und Motor der Dreier-Allianz war der frühere Renault- und Nissan-Chef Carlos Ghosn, der inzwischen in Japan angeklagt ist. Nissan wirft ihm finanzielle Verfehlungen vor. Nach Ghosns Darstellung war der Streit über eine Fusion Hintergrund der Anschuldigungen.

Mehr: Bei Zukunftsthemen hinkt Fiat-Chrysler hinterher. Renault könnte die Rettung für den Autobauer sein, kommentiert Katharina Kort.

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  • rtr
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