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Autobauer Ford erwartet Milliarden-Verlust durch Pensionspläne

Höhere Rentenbeiträge belasten das Ergebnis des US-amerikanischen Autobauers. Man plane einen Vorsteuerverlust von mehr als zwei Milliarden Dollar, so Ford.
23.01.2020 Update: 23.01.2020 - 09:59 Uhr Kommentieren
Der Nettogewinn des Autobauers wird um fast zwei Milliarden Dollar sinken. Quelle: Reuters
Ford

Der Nettogewinn des Autobauers wird um fast zwei Milliarden Dollar sinken.

(Foto: Reuters)

Bangalore Eine niedrigere Bewertung von Pensionsrückstellungen brockt Ford einen massiven Gewinnrückgang ein. Im Schlussquartal schlage vor Steuern ein Bewertungsverlust für die Pensionspläne der Mitarbeiter von etwa 2,2 Milliarden Dollar zu Buche, teilte der zweitgrößte US-Autobauer mit. Darin enthalten sei ein Bewertungsverlust von zwei Milliarden Dollar außerhalb der Vereinigten Staaten und von 600 Millionen Dollar weltweit.

Dies werde durch einen Bewertungsgewinn von 400 Millionen Dollar in den USA nur zum Teil wettgemacht. Insgesamt sei der Bewertungsverlust auf niedrigere Diskontierungssätze im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen, die teilweise über höhere Vermögenserträge ausgeglichen würden.

Nach Steuern werde die Neubewertung der Pensionspläne den Gewinn voraussichtlich um 1,7 Milliarden Dollar verringern. Da es sich dabei um einen Sonderposten handelt, wird das bereinigte operative Ergebnis nicht belastet.

Der Bewertungsverlust habe auch keinen Einfluss auf die Liquidität des Autokonzerns und beeinflusse auch nicht die Rentenbeiträge im laufenden Jahr, hieß es in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC. Alle größeren Unternehmen ächzen derzeit darunter, dass die Rücklagen für die Altersvorsorge ihrer Mitarbeiter wegen der niedrigen Zinssätzen nicht schnell genug wachsen. 

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    Mehr: Ford will Ende 2021 Robotaxis in Miami, Austin und der US-Hauptstadt Washington auf die Straße bringen. Der Autobauer will aber nicht mit Uber oder Lyft konkurrieren.

    • rtr
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