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Autobauer Gewinneinbruch bei Fiat Chrysler – Warten auf neue Modelle

Der schwächelnde Absatz hat Fiat Chrysler zu Jahresbeginn einen Gewinneinbruch eingebrockt. Konzernchef Mike Manley gibt sich aber optimistisch.
03.05.2019 - 15:57 Uhr Kommentieren
Das Auto soll in Kürze den Nordamerika-Markt für Fiat Chrysler in Schwung bringen. Quelle: AP
Pick-up RAM HD

Das Auto soll in Kürze den Nordamerika-Markt für Fiat Chrysler in Schwung bringen.

(Foto: AP)

Rom Die schlechten Nachrichten beim italienisch-amerikanischen Autobauer Fiat Chrysler (FCA) reißen nicht ab: Die Zahlen für das erste Quartal 2019, die der Konzern am Mittag bekanntgab, liegen unter den Erwartungen der Analysten.

Der Nettogewinn brach im Vergleich zum Vorjahresquartal um 47 Prozent ein – von 951 auf 508 Millionen Euro. Der Umsatz ging um fünf Prozent auf 24,48 Milliarden Euro zurück. Zum Vergleich: Der Umsatzrückgang von 2017 zu 2018 war geringer ausgefallen und betrug damals nur zwei Prozent – von 27,72 Milliarden Euro auf 27,03 Milliarden Euro.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ging im Vergleich zum Vorjahresquartal um fast ein Drittel auf 1,07 Milliarden Euro zurück. Analysten hatten mit einem Umsatz von rund 25 Milliarden Euro und einem Überschuss von 740 Millionen Euro gerechnet.

Nicht eingerechnet ist der Sonderposten des Verkaufs der Komponententochter Magneti Marelli, der im vergangenen Herbst angekündigt und kurz vor den Bilanzzahlen Ende April vollzogen wurde. Das japanische Unternehmen Calsonic Kansei (CK) kauft den Autozulieferer für umgerechnet 5,8 Milliarden Euro. FCA will seinen Aktionären dafür fast zwei Milliarden Euro Dividende ausschütten.

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    Mike Manley, seit vergangenem Sommer FCA-Chef und Nachfolger des verstorbenen Sergio Marchionne, sagte Analysten, er sei optimistisch, dass das Jahresziel von 6,7 Milliarden Euro als bereinigtes operatives Ergebnis eingehalten werden könne.

    „Der Markt antwortet enthusiastisch auf unsere neuen Produkte, während wir alle notwendigen Initiativen ergreifen, um die Märkte zu stärken, die schwächere Ergebnisse vorgelegt haben. Das Quartalsergebnis ist auf einer Linie mit unseren Erwartungen“, sagte er.

    Die Börse schenkte ihm Glauben und die FCA-Aktie stieg in Mailand leicht um rund zwei Prozent. Manley machte Modellwechsel, Vorjahreseffekte und geplante Änderungen im Europageschäft für das Ergebnis verantwortlich. Kein Wort sagte er zu anhaltenden Gerüchten über Fusionen mit anderen Autokonzernen wie PSA.

    Das Nordamerika-Geschäft brach im ersten Quartal am stärksten ein, um 14 Prozent. „FCA hat noch viel Arbeit vor sich“, kommentieren Analysten von Evercore ISI die Zahlen, verwiesen aber auf die neuen Modelle: den leichten Pick-up RAM HD, der in Kürze auf den Markt kommt, und den Jeep Gladiator, der im Sommer folgt.

    Auch in Europa läuft es schlecht. Dort sanken die Zulassungen im ersten Quartal. Der Marktanteil in Italien beträgt nach Angaben des Verkehrsministeriums nur noch 25,5 Prozent. Hier sollen die ersten Hybridfahrzeuge die Wende bringen. Ende des Jahres soll der Jeep Renegade auf den Markt kommen.

    Der neue Chef bleibt optimistisch. „Fiat Chrysler Automobiles ist ein ein Haus der Marken“, sagte Manley vor Kurzem in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. „Das erlaubt uns, einer der wenigen traditionellen Autobauer zu sein, die in der Lage sind, die technologische Revolution zu überleben, von der die Autobranche erfasst ist. Davon bin ich hundertprozentig überzeugt.“

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