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Autobauer mit guten Zahlen VW macht deutlich mehr Gewinn

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Nachrüstung stockt
Hier lässt Volkswagen Autos bauen
Werk in Dresden
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Der Standort Dresden ist ganz der elektronischen Zukunft des Volkswagen-Konzerns gewidmet: In der sächsischen Landeshauptstadt produzieren 525 Mitarbeiter den E-Golf. Damit ist es das kleinste Werk des Autobauers in Deutschland.

Quelle: Volkswagen

(Foto: dpa)
Werk in Zwickau
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Roboter sind beim Karosseriebau des Golf VII im Werk der Volkswagen Sachsen GmbH im Einsatz. Im Werk in Zwickau bauen 8.820 Mitarbeiter den regulären Golf mit Verbrennungsmotor.

(Foto: dpa)
Werk in Chemnitz
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In Chemnitz lässt VW Motoren fertigen. 1.837 Mitarbeiter sind in dem Werk beschäftigt.

(Foto: dpa)
Werk in Salzgitter
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Auch in Salzgitter fertigen 6.906 Mitarbeiter Motoren. Im Bild: Dieselmotoren vom Typ MDB. Dieselfahrzeuge stehen im Zentrum des andauernden VW-Abgasskandals.

(Foto: dpa)
Werk in Emden
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Schweißroboter im Karosseriebau in der Passat-Produktion im Volkswagen-Werk in Emden. In dem niedersächsischen Werk arbeiten 9.017 Mitarbeiter.

(Foto: dpa)
Werk in Kassel
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Im VW-Werk Kassel in Baunatal werden Getriebe gefertigt. Mit 16.536 Mitarbeitern ist es die zweitgrößte Produktionsstätte der Republik.

(Foto: dpa)
Werk in Braunschweig
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Achsen und Lenkung stehen im VW-Werk Braunschweig auf der Agenda. In dem Werk arbeiten 7.031 Mitarbeiter.

(Foto: dpa)

Woran es in den USA im Einzelnen hakt, ist bisher nicht bekannt. Volkswagen hat bisher lediglich mitgeteilt, dass die Umsetzung des Rückkauf- und Nachrüstprogramms zur Entschädigung der Autobesitzer der betroffenen 2,0-Liter Fahrzeuge erheblich langwieriger und technisch anspruchsvoller sei als erwartet. Analysten vermuten, dass der Konzern den Wert Tausender Fahrzeuge, die auf Sonderparkplätzen abgestellt sind, abschreiben musste.

Volkswagen hatte im vergangenen Jahr mit Anwälten und US-Behörden einen Milliarden-Kompromiss ausgehandelt, der die Reparatur und den Rückkauf von betroffenen Fahrzeuge sowie Entschädigungen vorsieht.

Einschließlich Strafen und Investitionen in die Elektromobilität, die Volkswagen als Teil der Wiedergutmachung in den USA zusagen musste, beliefen sich die Rückstellungen bisher auf 25,1 Milliarden Euro. Davon haben die Wolfsburger allein in diesem Jahr 14,5 Milliarden Euro ausgegeben.

Das bedeute das „Wiederaufflammen des Dieselskandals“, warnte Frank Schwope, Analyst bei der NordLB. Mit den neuen Rückstellungen stieg die gesamte Abgas-Rechnung des Konzerns auf mehr als 25 Milliarden Euro. „Ich glaube nicht, dass das die letzte Rückstellung war“, so Schwope. Er gehe davon aus, dass die Marke von 30 Milliarden Euro in den nächsten Quartalen und Jahren übertroffen werde.

Mit den Kartellvorwürfen gegen die deutschen Autobauer hat VW zudem eine weitere juristische Baustelle. Auf dem Handelsblatt-Auto-Gipfel wies Konzernchef Matthias Müller die Anschuldigungen zurück: „Das Kartellrecht wird von uns streng respektiert, von Preisabsprachen ist mir nichts bekannt. Die Zusammenarbeit, die wir pflegen, ist aus meiner Sicht kartellrechtlich nicht zu beanstanden.“

Auch Volkswagen hat in dem Fall einen Antrag auf Kronzeugenregelung gestellt. Der Konzern sowie die betreffenden Marken kooperierten bereits seit längerem „vollumfänglich“ mit der EU-Kommission, teilte VW am Freitag mit. Die Behörde habe Unterlagen in Wolfsburg und von Audi in Ingolstadt gesichtet. Auch Daimler hatte einen entsprechenden Antrag gestellt.

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  • rtr
  • dpa
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3 Kommentare zu "Autobauer mit guten Zahlen: VW macht deutlich mehr Gewinn"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wer wirklich einen Schaden hat , bekommt auch Schadenersatz !

  • Es ist schon interessant das von den Verantwortlichen des Diesel Skandals nur jemand in den USA in Haft sitzt. In Deutschland läuft das "Business as Usual" ab. Und das die Kunden betrogen wurden, niedrigere Verkaufswerte haben und auf dem Betrugsautos sitzen blieben interessiert niemanden, auch keine Staatsanwaltschaft und keinen Verbraucherschutz. Das zeigt schon sehr gut wie weit der deutsche Rechtsstaat gekommen ist.

  • Volkswagen, das Vorzeigeunternehmen der BRD wird seinen weg gehen. Auch wenn man erst einmal mit der verseuchten Software (Motorsteuerung, Diesel) von BOSCH überwinden muss, so wird das Unternehmen gestärkt daraus hervorgehen.

    wir sollten nie vergessen, die Software ist von BOSCH und nicht von Volkswagen erstellt und getürkt worden.