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Autobauer Nissan-Chef Saikawa will mit Renault Frieden schließen

Vor Nissans Jahreshauptversammlung will der Chef die Allianz mit Renault retten. Doch das Verhältnis ist ziemlich zerrüttet.
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Will die Partnerschaft mit Renault stabilisieren. Quelle: Reuters
Hiroto Saikawa

Will die Partnerschaft mit Renault stabilisieren.

(Foto: Reuters)

TokioHiroto Saikawa, 65, wirkt immer etwas steif, wenn er öffentlich spricht. Doch jetzt muss sich der Nissan-Chef als Diplomat beweisen, um einen Kollaps der Allianz aus Renault, Nissan und Mitsubishi Motors zu verhindern. In seiner Not versuchte Saikawa mit einem Interview in der „Financial Times“, Versöhnungsbereitschaft zu signalisieren. Man müsse Frieden schließen, die Partnerschaft stabilisieren und verstärken, appellierte Saikawa an den Partner in Paris.

Doch er sendete gleichzeitig eine andere Botschaft: Die Zeit wird knapp, den Streit zu schlichten. Am 25. Juni findet Nissans Jahreshauptversammlung statt – dann sollen die Aktionäre eine Reform von Nissans Unternehmensführung absegnen, mit der die Japaner auf den Veruntreuungsskandal um den Ex-Chef Carlos Ghosn reagieren wollen.
Doch die vermeintliche Formsache ist zum Streitpunkt geworden. Renault, mit 43 Prozent Hauptaktionär von Nissan, will sich enthalten und so die Reform scheitern lassen. Offenbar sind die Franzosen genervt davon, dass Nissan die nun geplatzten Fusionsverhandlungen von Renault und Fiat Chrysler nicht unterstützt hat. Nissan nannte dies in einer Presseerklärung „höchst bedauerlich“.

Es wird sich zeigen, ob Saikawas Gang an die Medien der Höhepunkt eines heilsamen Krachs war – oder die Zerrüttung noch verschlimmert.

Mehr: Eine mögliche Fusion von Fiat Chrysler und Renault ist vorerst kein Thema mehr. Lesen Sie hier, warum FCA sein Angebot überraschend zurückgezogen hat.

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