Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Autobauer Porsche startet in ein neues Zeitalter

Schnell, schneller - Porsche. Vorstandschef Matthias Müller will bei dem Sportwagenbauer richtig Gas geben und doppelt so viele Autos verkaufen. Dafür soll dann vielleicht auch eine Auto-Legende zurückkommen.
21.07.2011 Update: 21.07.2011 - 09:59 Uhr Kommentieren
Ferry Porsche: Ein Leben für den Sportwagen
hb_porsche_ferry
1 von 18

Er ist der Geburtshelfer der großen deutschen Sportwagen-Ikone Porsche: Ferdinand "Ferry" Porsche. In Österreich hebt er den Porsche 356 auf Basis des "Volkswagens" aus der Taufe. Der 356 war die Grundlage für den Erfolg von Porsche als Sportwagenbauer.Foto: PR

hb_porsche_ferry
2 von 18

In der Porsche/Piëch-Familiensaga spielte der eher schüchtern und zurückhaltend auftretende Ferry Porsche jahrzehntelang eine Schlüsselrolle.Foto: PR

hb_porsche_ferry
3 von 18

Am 19. September wäre der Vater von Wolfgang Porsche und Onkel von VW-Patriarch Ferdinand Piëch 100 Jahre alt geworden.Foto: SWR

hb_porsche_ferry
4 von 18

"All die anderen haben nicht für sich überlebt, alle dienen sie heute den Großen der Branche als Aushängeschild, als Vehikel - das war niemals das, was Ferry Porsche wollte." Mit diesen Worten verabschiedete sich Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking in seiner Trauerrede im April 1998 laut Medienberichten vom Gründer der Sportwagenmarke Porsche, Ferdinand Anton Ernst (Ferry) Porsche.Foto: PR

hb_porsche_ferry
5 von 18

Mittlerweile ist klar, dass genau dieses Schicksal nun auch die kleine Sportwagenschmiede ereilt: Porsche verliert seine Unabhängigkeit, wird als zehnte Marke in den VW-Konzern integriert und soll in der Luxusklasse zum Zugpferd von Europas größtem Autobauer werden.Foto: ap

hb_porsche_ferry
6 von 18

"Die Entwicklung, die sich jetzt ergeben hat, ist nicht die einfachste", gab Ferry Porsches Sohn Wolfgang, Aufsichtsratschef der Sportwagenschmiede, am Rande der Automobilausstellung IAA offen zu. Mit der geplanten Verschmelzung im Jahr 2011 starten die beiden Hersteller in eine neue Ära ihrer langen gemeinsamen Geschichte.Foto: dpa

hb_porsche_ferry
7 von 18

Mit elf Jahren sitzt Ferry dann selbst hinter dem Steuer eines eigens für ihn gebauten Daimlers, mit dem er auf dem Werksgelände des Autoherstellers seine ersten Runden dreht. Die Leidenschaft ist geweckt.Foto: ap

Stuttgart Porsche-Chef Matthias Müller will den Sportwagenbauer mit einer groß angelegten Offensive weiter nach vorne bringen. Größter Schritt: Aus bisher vier sollen sechs Baureihen werden. Die Investitionen will Müller dafür um 50 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro im Jahr steigern, die Beschäftigtenzahl um rund 7000 aufstocken, um so bis 2018 den Absatz von heute knapp über 100.000 auf dann 200.000 Autos pro Jahr zu steigern.

„Priorität haben Markenstärke und Produkterlebnis, gefolgt von der Profitabilität. Mit der Strategie verpflichten wir uns zur Qualität des Produktes und werthaltigem Besitz auf Seiten unserer Kunden. Abgerundet wird sie durch unser Volumenziel“, sagte Porsches Müller dem Handelsblatt. Dabei will Müller unbedingt profitabel wachsen. „Wir werden kein Volumen erkaufen. Ziel ist eine Umsatzrendite von 15 Prozent und eine Kapitalrendite von 21 Prozent“, so der Porsche-Chef.

Und so sehen Müllers Überlegungen für die neuen Modellreihen aus: Neben dem traditionellen 911er, dem Boxster und der Limousine Panamera wird 2013 ein kleiner Bruder des erfolgreichen Geländewagens Cayenne auf den Markt kommen, wie das Handelsblatt bereits im März berichtet hat. Neu: Nun sollen sollen zwei weitere Baureihen folgen. So denkt Müller an eine kleinere Version des Panamera, den er „Pajun“ nennen will. Der größte Clou könnte ein Nachfolger des etwa durch den Schauspieler James Dean berühmt gewordenen 550 Spyder werden, der vielleicht als 551 im Modellprogramm auftauchen könnte.

Aber neue Autos sind Müller nicht genug. Auch die Managementkultur bei Porsche will der Manager spürbar verändern. Erstmals setzt sich der Sportwagenbauer langfristige Ziele für die bilanziellen Kennziffern: 15 Prozent Umsatzrendite und 21 Prozent Kapitalrendite will Müller mit Porsche erreichen.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    Müller will feste Ziele setzen - für alle
    Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
    0 Kommentare zu "Autobauer: Porsche startet in ein neues Zeitalter"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%