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Autobauer Sportwagenbauer Aston Martin spart und senkt Absatzprognose

Wirtschaftliche Unsicherheiten sorgen dafür, dass der Sportwagenhersteller seine Absatzprognose senkt. Unternehmenschef Palmer kündigt Sparmaßnahmen an.
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Die britische Sportwagenbauer muss seine Ambitionen zurückschrauben. Quelle: Reuters
Aston Martin

Die britische Sportwagenbauer muss seine Ambitionen zurückschrauben.

(Foto: Reuters)

London Der britische Luxussportwagenbauer Aston Martin hat wegen der wirtschaftlichen Unsicherheiten seine Absatzprognose für das laufende Jahr gesenkt. Unternehmenschef Andy Palmer fährt deswegen die Investitionen runter und kündigte am Mittwoch Sparmaßnahmen an. Im laufenden Jahr rechnet der unter anderem mit Ferrari und der VW-Tochter Porsche konkurrierende britische Hersteller jetzt nur noch mit der Auslieferung von 6300 bis 6500 Sportwagen – bislang hatte das Ziel bei 7100 bis 7300 gelegen.

Investoren reagierten verschreckt. Die Aktie fiel in den ersten Handelsminuten um 22 Prozent auf 805 Pence und näherte sich damit dem Rekordtief von 790 Pence von Anfang Mai. Für die Anleger waren die Papiere des Autobauers, der unter anderem durch die James-Bond-Filme bekannt wurde, bisher eine pure Enttäuschung. Ausgehend von ihrem Ausgabepreis von 1900 Pence im Oktober ging es bis Mai stetig nach unten, bevor sich der Kurs bis zu der Mitteilung am Mittwoch ein wenig erholen konnte.

Neben den operativen Problemen sorgte auch die Unsicherheit wegen der nach wie vor ungeklärten Folgen des geplanten Austritts Großbritanniens aus der EU (Brexit) für die Kursverluste. Der britische Sportwagenbauer steht zudem in puncto Absatz und Marge weiter im Schatten des italienischen Herstellers Ferrari. Dies spiegelt sich auch in der Bewertung an der Börse wider.

Während die Marktkapitalisierung von Aston Martin seit dem Börsengang um fast 60 Prozent auf umgerechnet rund zwei Milliarden Euro abstürzte, zog diejenige von Ferrari seit der Erstnotiz im Herbst 2015 um rund 220 Prozent auf 28 Milliarden Euro an.

Mehr: Ob James Bond in seinem nächsten Film nach Ladestationen suchen wird? Der neuste Dienstwagen des britischen Agenten ist jedenfalls ein Elektroauto.

  • dpa
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