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Autobauer Steckt die chinesische Regierung hinter dem Geely-Einstieg bei Daimler?

Der Geely-Einstieg bei Daimler ist waghalsig finanziert. Nun spekuliert die Branche: Haben chinesische Staatsbanken das Investment abgesichert?
28.02.2018 - 21:34 Uhr
Die Finanzierung des milliardenscheren Einstiegs bei Daimler wirft Fragen auf. Quelle: dpa
Geely

Die Finanzierung des milliardenscheren Einstiegs bei Daimler wirft Fragen auf.

(Foto: dpa)

Peking, Düsseldorf Komplexe Aktiendeals, strukturierte Finanzprodukte und Tarnfirmen: Daimlers neuer Großaktionär Geely hat viel Aufwand betrieben, um bis zuletzt den Kauf eines 9,7-Prozent-Aktienpakets am Stuttgarter Autobauer geheim zu halten. Ebenso geheim ist die Finanzierung des Milliarden-Deals: Denn Geely nutzte eine komplizierte Struktur aus Finanzderivaten, um sich zusätzliche Anteile an Daimler mit möglichst wenig Eigenkapital zu sichern und stattdessen mit Geld der Banken zu finanzieren.

Nun wird in der Finanzbranche gemutmaßt, dass vor allem chinesische Staatsbanken die Kreditlinien zur Verfügung stellten – mit dem Segen der Parteiführung. So behauptet der chinesische Medienkonzern Tencent unter Berufung auf anonyme Quellen, dass das meiste Kapital von staatlichen Einheiten in China kommt und nur ein kleiner Teil ausländisches Kapital sei.

Zwar hat Geely den Einsatz inländischen Kapitals dementiert. Doch das schließe nicht aus, dass Geldreserven chinesischer Banken im Ausland für die Finanzierung herangezogen wurden, schreibt die „Financial Times“.

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