Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Autobauer Streik in Ungarn bringt Audi-Bänder in Ingolstadt zum Stillstand

Seit Tagen wird im ungarischen Motorenwerk Györ gestreikt. Nun kann Audi am Stammsitz in Ingolstadt keine Autos mehr bauen, weil die Motoren fehlen.
Update: 28.01.2019 - 15:48 Uhr Kommentieren
Das Werk Neckarsulm ist derzeit nicht betroffen, dort seien bis Mitte der Woche ausreichend Motoren vorhanden. Quelle: dpa
Audi

Das Werk Neckarsulm ist derzeit nicht betroffen, dort seien bis Mitte der Woche ausreichend Motoren vorhanden.

(Foto: dpa)

MünchenBei Audi in Ingolstadt stehen die Bänder: Wegen des Streiks im ungarischen Motorenwerk Györ müssen mehr als 10.000 Mitarbeiter von Montag bis Mittwoch eine Zwangspause einlegen. Mehrere tausend Autos der Baureihen A3, A4, A5 und Q2 könnten nicht gebaut werden, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag. Den betroffenen Beschäftigten schreibt Audi 40 Prozent der Ausfallzeit auf ihrem Zeitkonto gut.

In Györ werden Benzin-, Diesel- und Elektromotoren gebaut - nicht nur für Audi, sondern auch für andere Marken der VW-Gruppe. Die 12.000 Beschäftigten dort fordern 18 Prozent mehr Lohn und sind in einen einwöchigen Streik getreten. Die IG Metall Bayern unterstützt den Streik und erklärte, die Beschäftigten in Györ erhielten durchschnittlich 1100 Euro brutto im Monat, bei Lebenshaltungskosten wie in Westeuropa.

Direkte Auswirkungen hat der Ausstand bisher nur im Audi-Stammwerk im oberbayerischen Ingolstadt. Im württembergischen Neckarsulm, wo Audi die größeren Modelle bis zum A8 baut, sei die Motorenversorgung noch bis mindestens Mitte der Woche gewährleistet, teilte die VW-Tochter mit.

Auch in Brüssel, wo der vollelektrische Audi E-tron gebaut wird, laufe die Produktion gegenwärtig weiter – ebenso wie bei Volkswagen, wie eine VW-Sprecherin sagte.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Autobauer - Streik in Ungarn bringt Audi-Bänder in Ingolstadt zum Stillstand

0 Kommentare zu "Autobauer: Streik in Ungarn bringt Audi-Bänder in Ingolstadt zum Stillstand"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.