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Autobauer Toyota legt gute Zahlen vor und erhöht seine Jahresprognose – die Blitzanalyse

06.11.2018 - 07:23 Uhr Kommentieren

Tokio Toyota hat am Dienstag die erste Hälfte des seit April laufenden Geschäftsjahres bilanziert. Was wichtig war:

  • Toyota hat wieder eine starke Bilanz vorgelegt. Der Autoabsatz des Konzerns stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres auf 1,4 Prozent auf 5,3 Millionen Autos, der Umsatz um 3,4 Prozent 14,67 Billionen Yen (113,6 Milliarden Euro).
  • Der Betriebsgewinn stieg dank Kostensenkungen sogar um 15 Prozent auf 1,27 Billionen Yen (9,8 Milliarden Euro), der Reingewinn um 16 Prozent auf 1,24 Billionen Yen. Die Umsatzrendite liegt damit bei 8,6 Prozent. Das ist für Toyota zwar kein Rekordniveau, in der Industrie aber ein starker Wert.
  • Toyota erhöhte überdies seine Jahresprognose für den Betriebsgewinn um 4,3 Prozent auf 2,4 Billionen Yen (18,6 Milliarden Euro). Dies entspricht einer Gewinnmarge von 8,1 Prozent. Dahinter stehen zum Großteil günstigere Wechselkursprognosen.

Das fällt positiv auf

Stark beim Sparen: „Bei Kostensenkungen machen wir stetigen Fortschritt zu unserem Kampfziel“, erklärte Masayoshi Shirayanagi, ein Senior Managing Officer des Autobauers. Doch den größten Anteil hatte der bessere Verkauf und die Kontrolle von Rabatten. Besonders stark stieg Toyotas Absatz in Asien und Europa (um mehr als fünf Prozent). Auch die Gewinne dieser Regionen verbesserten sich. Auch Toyotas traditioneller Hauptmarkt USA legte zu, machte aber weniger Gewinn.

Das fällt negativ auf

Schwach im Heimatmarkt: In Japan sank der Absatz in der ersten Jahreshälfte um 5,6 Prozent auf knapp über eine Million Autos. Außerdem sank die Umsatzrendite des Konzerns von 9,3 Prozent im ersten auf 7,9 Prozent im zweiten Quartal.

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    Was jetzt passiert

    Neue Handelsstruktur, neue Technologien: Sparen ist dem Konzern daher nicht genug. „Wir müssen uns Stärke, den Gewinn, und unsere Präsenz, sprich das Volumen stärken und neue Technologien popularisieren“, machte Vizepräsident Didier Leroy am Dienstag deutlich.

    Neben einer Organisationsreform will Toyota global das Training im Verkauf vertiefen, um Absatz und Kundentreue zu erhöhen. Darüber hinaus beginnt das Unternehmen in Japan 2019 mit einer Fusion seiner vier Händlernetze. Künftig sollen alle Händler alle Modelle anbieten. Bisher hatten die verschiedenen Kanäle teilweise unterschiedliche Modelle im Angebot.

    Außerdem experimentiert Toyota mit neuen Mobilitätsdiensten. In Japan startet der Autobauer demnächst seinen Dienst Kinto, bei dem Kunden für einen frei wählbaren Zeitraum Autos ihrer Wahl fahren können. Sie zahlen Toyota dafür eine monatliche Gebühr, die auch Versicherung und Wartungskosten erfasst. Außerdem werden die Fahrer für umweltfreundliches Fahren und Händlerbesuche mit Punkten belohnt.

    Ein besonders Problem sprach Toyotas US-Chef Jim Lentz an. Nicht nur drohen in den USA tendenziell die Zinsen und – dank möglicher Konjunkturschwäche die Rabatte anzusteigen. Vor allem der Handelsstreit zwischen den USA und Japan gefährdet Toyotas Gewinne. US-Präsident Donald Trump hat Japan gedroht, Einfuhrzölle von bis zu 25 Prozent auf Autos und Bauteile zu erheben, wenn Japan nicht seinen Überschuss im Handel mit den USA beträchtlich reduziert. Risiken wie diese sind ein Grund, warum Toyota sich ein möglichst dicken Gewinnpuffer zulegen will.

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