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Autobauer Toyota will Krise in Europa trotzen

Neue Produkte, technologische Kompetenz und eine starke emotionale Marke: Der japanische Autobauer Toyota will der Krise in Europa trotzen und hält an seinem ehrgeizigen Absatzziel fest.
12.07.2012 - 12:18 Uhr Kommentieren
Der Konzern will mit technologischer Kompetenz, etwa bei Hybrid-Autos, punkten. Quelle: dpa

Der Konzern will mit technologischer Kompetenz, etwa bei Hybrid-Autos, punkten.

(Foto: dpa)

München Der Autobauer Toyota will sich von der ausufernden Absatzkrise in Europa nicht in die Parade fahren lassen. „Wir sehen keinen Grund, von unserem Ziel, in Europa mittelfristig eine Million Autos zu verkaufen, Abstand zu nehmen“, sagte Deutschland-Chef Toshiaki Yasuda am Donnerstag bei einer Branchenkonferenz des „Handelsblatts“ in München. Der Konzern könne mit zahlreichen neuen Produkten punkten, mit technologischer Kompetenz, etwa bei Hybrid- oder Plug-in-Autos, sowie einer starken emotionalen Marke. Dies mache ihn für die kommenden zwei bis drei Jahre zuversichtlich, „obwohl der europäische Markt noch schwieriger sein wird“.

Der Deutschland-Chef des japanischen Massenherstellers sagte weiter: „Mehr und mehr Kunden kaufen umweltfreundliche Autos.“ Toyota biete „Hybrid für alle“. Anders als früher konzentriere sich der Konzern aber nicht mehr nur auf diese Technologie. Dank der neuen Kooperation mit BMW könne man künftig für deutsche Kunden auch die bei ihnen beliebten Dieselmotoren liefern. In Deutschland wolle Toyota „so schnell wie möglich“ 100.000 Fahrzeuge verkaufen, bekräftigte Yasuda.

„Für Toyota ist der europäische Markt auch ein Lackmus-Test: Was hier funktioniert, hat auch anderswo große Chancen“, sagte der Manager. In den BRIC-Staaten habe der Hersteller „noch Luft nach oben“. 2012 will der Autokonzern weltweit 9,6 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Toyota habe in den vergangenen vier Jahren eine schwere Zeit durchgemacht, sagte Yasuda und verwies auf die Naturkatastrophen in Japan und Thailand, auf die Imageprobleme wegen großer Rückrufaktionen, die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise und den starken Yen. Trotzdem habe sich der Konzern an die Weltmarktspitze zurückgekämpft. „Toyota ist sehr froh, wieder Nummer 1 zu sein.“

 

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