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Autobauer Tschechien will bei möglichem VW-Werk mit der Türkei kooperieren

Der tschechische Ministerpräsident spricht nach einem Treffen mit Erdogan über ein Investitionsvorhaben von VW in der Türkei. Sein Land will offenbar kooperieren.
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„Die Tschechische Republik ist ein wichtiger Hersteller von Autoteilen... Wir sind dabei in einer führenden Position und würden sicherlich gerne kooperieren“, sagte der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis. Quelle: dpa
VW

„Die Tschechische Republik ist ein wichtiger Hersteller von Autoteilen... Wir sind dabei in einer führenden Position und würden sicherlich gerne kooperieren“, sagte der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis.

(Foto: dpa)

Istanbul Volkswagen plant nach Angaben des tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babis eine große Investition in der Türkei. Das sagte der Regierungschef am Dienstag während einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. „Die Tschechische Republik ist ein wichtiger Hersteller von Autoteilen... Wir sind dabei in einer führenden Position und würden sicherlich gerne kooperieren“, sagte Babis.

Reuters hatte in der vergangenen Woche von Insidern erfahren, dass die Türkei gute Chancen habe, den Zuschlag für das neue Osteuropawerk von Volkswagen zu bekommen. Der Wolfsburger Autobauer sei weitgehend bereit, eine Milliarde Euro in dem Land zu investieren, sagten zwei Insider. Derzeit werde mit den Behörden noch über die in der Türkei geltende Verbrauchssteuer für Pkw verhandelt. Der Wolfsburger Autokonzern sucht schon seit einigen Monaten einen Standort für ein Mehrmarken-Werk für Osteuropa. Als Alternative zur Türkei hatte lange Bulgarien gegolten.

Die Entscheidung für die Türkei ist politisch umstritten. Die EU wirft Erdogan vor, die freie Meinungsäußerung und die Demonstrationsfreiheit zu beschneiden. VW sieht die Demokratiedefizite, hält dem aber entgegen, dass das Land seit Jahren als Kandidat für einen möglichen EU-Beitritt gelte.

Mehr: Die Kündigung einer Software-Entwicklerin war laut Arbeitsgericht rechtswidrig. Das Urteil dürfte anderen Gekündigten Hoffnung machen.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Autobauer: Tschechien will bei möglichem VW-Werk mit der Türkei kooperieren"

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  • Kann aus hierbei aus dem Nähkästchen plaudern. bin Ingenieur bei einem führenden VW Zulieferer, der ein Werk in Bulgarien besitzt. Für uns stellte sich seinerzeit ebenfalls die Frage ob der Standort in Bulgarien oder in Türkei gebaut werden sollte. Bedauerlicherweise entschieden wir uns für Bulgarien. Bis heute kann unser Werk nicht die volle Kapazität fahren aufgrund von Fachkräftemangel, fehlenden lokalen Zulieferern Korruption uvm. Mann der Türkei vieles Vorwerfen, doch wenn es um Geschäfte und Nachhaltige Produktion oder Know-how in der Automobilindustrie geht sticht sie viele osteuropäische Länder aus. Beispiel: Wir beziehen aktuell all unsere Zukaufteile aus der Türkei und montieren diese in BG zusammen.
    Ein Werk in der Türkei hätte uns definitiv besser getan.

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