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Autobauer Volkswagen investiert rund zwei Milliarden Euro in Elektromobilität in China

VW erhöht seine Elektromobilitätsbeteiligungen in der Volksrepublik und steigt bei einem Batteriehersteller ein. China gilt als Leitmarkt für Elektroautos.
29.05.2020 - 07:27 Uhr Kommentieren
VW stockt die Beteiligung an JAC Volkswagen von 50 auf 75 Prozent auf. Quelle: dpa
Produktion

VW stockt die Beteiligung an JAC Volkswagen von 50 auf 75 Prozent auf.

(Foto: dpa)

Peking Volkswagen investiert insgesamt rund zwei Milliarden Euro in Elektromobilität in China. Das teilte der Konzern am Freitag mit. Demnach plant VW, seinen Anteil an JAC Volkswagen, dem Joint-Venture des Unternehmens für E-Mobilität, zu erhöhen. Rund eine Milliarde Euro soll laut Pressemitteilung investiert werden. Dies umfasse den Erwerb von 50 Prozent an JAG, der Muttergesellschaft von JAC, und eine Aufstockung der Beteiligung an JAC Volkswagen von 50 auf 75 Prozent.

Darüber hinaus werde Volkswagen für rund eine Milliarde Euro 26 Prozent am Batteriehersteller Gotion High-Tech erwerben, hieß es weiter. Damit wird VW zum größten Anteilseigner des Unternehmens.

In seiner Pressemitteilung spricht der Automobilhersteller von dem „nächsten Kapitel“ für seine Geschäfte in China. „Zusammen mit starken und zuverlässigen Partnern stärkt Volkswagen seine Elektrifizierungsstrategie in China“, sagte VW-Chef Herbert Diess laut Mitteilung. Das Segment der Elektroautos wachse schnell und biete ein großes Potenzial für JAC Volkswagen.

„Durch unsere strategische Beteiligung an Gotion treiben wir die Entwicklung von Batteriezellen in China aktiv voran“, so Diess. Volkswagen sei laut Konzernmitteilung der erste globale Automobilhersteller, der direkt in einen chinesischen Batterielieferanten investiere.

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    China ist der mit Abstand größte Einzelmarkt für die Wolfsburger. Das Land gilt als Leitmarkt für Elektroautos. Die chinesische Regierung unterstützt die Industrie massiv, um in dem Feld zum Technologieführer zu werden und die hohe Luftverschmutzung in Städten zu bekämpfen. Erst kürzlich verlängerte die Zentralregierung in Peking angesichts der Coronakrise Subventionen für Fahrzeuge mit sogenannten alternativen Antrieben um zwei Jahre.

    Volkswagen will bis 2025 in China jährlich 1,5 Millionen umweltfreundliche Fahrzeuge (NEV) verkaufen, dazu zählen in China neben rein batteriegetriebenen Fahrzeugen auch Plug-in-Hybridautos, die an der Steckdose aufgeladen werden können, und Wasserstoffautos.

    Mehr: China verlängert Subventionen für alternative Antriebe um zwei Jahre

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