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Autobauer VW-Konzern liefert wegen China-Flaute weniger Fahrzeuge im Mai aus

In der Volksrepublik sind die Wolfsburger über alle Marken mehr als acht Prozent weniger Fahrzeuge losgeworden. In Deutschland und den USA sah es für VW besser aus.
Update: 14.06.2019 - 11:58 Uhr Kommentieren
Den Wolfsburgern macht die Flaute in China zu schaffen. Quelle: Reuters
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Den Wolfsburgern macht die Flaute in China zu schaffen.

(Foto: Reuters)

WolfsburgBeim Volkswagen-Konzern sorgt die hohe Abhängigkeit von China weiter für Probleme beim Absatz. Die weltweiten Auslieferungen im Mai gingen im Jahresvergleich um 3,6 Prozent auf 918.900 Fahrzeuge zurück, wie der Dax-Konzern am Freitag in Wolfsburg mitteilte.

Vor allem die Flaute auf dem chinesischen Markt sorgte dabei für das Minus. In der Volksrepublik belastet der Handelsstreit mit den USA schon länger die Autonachfrage. Im Mai waren die Auslieferungen aller Hersteller nach Angaben des Branchenverbandes CAAM um mehr als 16 Prozent eingebrochen, ein Rekord.

In China wurde VW über alle Marken 8,3 Prozent weniger Autos, Lastwagen und Busse los. Das Land steht bei VW im Konzern aktuell für gut ein Drittel aller verkauften Fahrzeuge.

Auf dem Heimatmarkt in Deutschland erhöhten sich die Auslieferungen im Mai dagegen um 4,6 Prozent. In den USA, wo Volkswagen lange geschwächelt hat, steigerte sich der Konzern sogar um 7,5 Prozent. Am stärksten war der Zuwachs in Brasilien, wo die Wolfsburger ein Drittel mehr Fahrzeuge loswurden als vor einem Jahr.

Die guten Zahlen in diesen Märkten machten die schlechte Situation in China jedoch nicht wett. Nach fünf Monaten hat der Konzern mit 4,39 Millionen Fahrzeugen 3,7 Prozent weniger Fahrzeuge ausgeliefert.

Bei den Marken hat die spanische Tochter Seat weiter einen guten Lauf, auch die Luxustochter Porsche legte im Mai deutlich zu. Die schweren Nutzfahrzeuge von MAN und Scania steigerten ihren Absatz um gut ein Fünftel. VW will die Lkw- und Bustochter Traton in zwei Wochen an die Börse bringen.

Mehr: Bei Volkswagen arbeiten die Konzernmarken nicht eng genug zusammen. VW-Chef Diess ermahnt die Chefs der Tochtermarken.

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  • dpa
  • rtr
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