Fast 200.000 Euro hat ein deutscher Autobauer ausgegeben, um an ein Tesla Model 3 aus den USA zu kommen. Das Urteil fällt eindeutig aus.

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  • The Life Cycle Energy Consumption and Greenhouse Gas Emissions from Lithium-Ion Batteries
    A Study with Focus on Current Technology and Batteries for light-duty vehicles
    Author: Mia Romare, Lisbeth Dahllöf, IVL Swedish Environmental Research Institute Funded by: Swedish Energy Agency, Swedish Transport Administration
    Report number C 243, ISBN 978-91-88319-60-9, May 2017
    Amongst some of the conclusions:
    "Based on the assessment of the posed questions, our conclusions are that the currently available data are usually not transparent enough to draw detailed conclusions about the battery’s production emissions. There is, regardless, a good indication of the total emissions from the production, but this should be viewed in light of there being a small number of electric vehicles being produced compared to the total number of vehicles. The potential effects of scale up are not included in the assessments. Primary data for production, especially production of different pack sizes, is therefore interesting for future work.
    This report also concludes that there is no fixed answer to the question of the battery’s environmental impact. There is great potential to influence the future impact by legislative actions, especially in the area of recycling. Today there is no economic incentive for recycling of lithium-ion batteries, but by placing the correct requirements on the end of life handling we can create this incentive. Coupling this type of actions with support for technology development both in battery production processes and battery recycling can ensure a sustainable electric vehicle fleet.
    The review of the available life cycle assessments also highlighted that there is a need for improving the primary data used in the studies, as there is little new data being presented"
    Please read carefully.

  • Herr Nik S. vor mehr als 10 Jahren hat Daimler auf eine Jubiläum bereits die BKlasse als Wasserstoffauto präsentiert.. Da gabs noch kein Tesla und keine Sau hats interessiert.. - Hätten die ganzen Klugscheisser ( sorry) von Vater Staat und gewissen Dateien sich schon dort stark gemacht und Förderungen zugesagt...Bräuchten wir uns heute nicht über den Schwachsinn von Eletroautos unterhalten...
    Aber die Langweiler und guten Menschen in dieser Gesellschaft wollen uns halt einfach zum Lachen in den keller schicken.. - Satire - aber es ist so..
    In unserem Gesundheitswahn bemerken wir gar nicht mehr , wie das Leben an uns vorbei fließ. Was solls..
    Aber eine Frage könnten Sie mir noch beantworten.. Nachdem ja die USA das Musterland für umwelt , Leben und Elektro ist.. Wieso gelten dort Stiockoxidgrenzwert von 100mg und bei uns 40 mg...- aber egal brauchen Sie nicht beantworten. - die kenne ich schon...

  • Ich möchte eigentlich nur darauf hinaus, dass es derzeit einfach nicht eindeutig klar ist, ob nun Elektro oder Verbrenner umweltfreundlicher ist.

    Es gibt viele Studien die unterschiedliche Dinge behaupten und alle diese Studien haben Schwächen.
    Ich halte also weder das eine noch das andere für richtig.

  • @Herr Frank Plonus

    Die Herkunft der Studien ist mir nicht aufgefallen, da könnte generell was dran sein, in diesem Fall hat die Schwedische Studie aber ganz klar Fehler, womit ihr nicht mehr Glaube zu schenken ist als anderen Studien.

    Bei der schwedischen Studie wurden z.B. der CO2-Verbrauch bei der Herstellung von Benzin überhaupt nicht einberechnet, der CO2-Verbrauch bei der Herstellung von Strom allerdings..

    Bei einem so offensichtlichen Defizit kann von einer aussagekräftigen und unabhängigen Studie wohl kaum die Rede sein-

  • Ich würde JEDER amerikanischen Studie misstrauen, die ein AMERIKANISCHES Produkt mit einem anderen vergleicht. In punkto Neutralität würde ich die Schweden sehr hoch einschätzen, was Umweltgedanken angeht auch. Fakt ist, Amerika und China waren niemals in der Lage, leistungsstarke, zuverlässige, sparsame und umweltfreundliche Diesel zu bauen. Also muss was anderes her, damit der Zähler wieder auf NULL gestellt werden kann. Leider macht unsere Politik dabei mit. Und schafft so wieder ein deutsches (europäisches) Erfolgsmodell ab.

  • @Herr Peter Spiegel

    Sie beteiligen sich also an einer textbasierten Diskussion, haben aber keine Lust einen Text zu lesen?

    Dazu muss man wohl nichts sagen.

  • @Herr Peter Bast

    Ich stimme Ihnen zu, dass es natürlich das Vertrauen trübt, die veröffentlichten Pläne so zu verfehlen.
    Das gilt aber denke ich fast ausschließlich für das Model 3.

    Beim Model S und Model X kann von heißer Luft ja wohl kaum die Rede sein.
    Man kann ja im Artikel nachlesen, was selbst der Audi-Entwicklungschef zum Model X gesagt hat.

    Außerdem hat Tesla viele große Autokonzerne schon zur Rücklegung von Milliarden bewegt.
    Diese Konzerne haben mit den großen Investitionen für Forschung und Entwicklung im E-Bereich angefangen, als Tesla groß wurde.
    Würde es sich aus Sicht der Autokonzerne nur um heiße Luft handeln, hätten sie sich die Milliarden mit Sicherheit gespart.

    Und selbst wenn Tesla als Wirtschaftsunternehmen scheitert, haben sie einen ganzen Wandel der Autoindustrie in Bewegung gesetzt.
    Hätte es keine Konkurrenz in Form von Tesla gegeben, hätte die Autoindustrie ein Interesse daran gehabt umweltfreundlichere Technologien zu entwickeln für viel Geld?
    Ihre Autos würden sich ja weiterhin ausgezeichnet verkauft.

    Tesla ist ein Impuls, der dringend nötig war!

  • @Herr Chris Koeh

    Zu Ihrer Entscheidung trug also unter anderem bei, dass der CO2 Produktionsaufwand bei einer Model S-Batterie deutlich höher ist, als der bei einem Oberklasse Hybrid-Plug-In.

    Entscheidend für den Umweltaspekt ist doch, wie die Ökologische Bilanz des Fahrzeuges im gesamten Zeitraum ist, den Sie das Fahrzeug fahren inklusive Produktion.
    Da dürften wir uns wohl einig sein, nehme ich an?

    Und wodurch wissen Sie, dass der gesamte CO2-Ausstoß (also Verbrauch beim Fahren + Produktion) beim Model-S höher ist als beim Oberklasse Hybrid-Plug-In?

    Wenn Sie das an der schwedischen Studie festmachen: es gibt ja mittlerweile schon eine neuere Studie, die sogar behauptet, der größte Tesla wäre in der Gesamtbilanz umweltfreundlicher als der allerkleinste Ford-Verbrenner:
    (siehe MIT-Studie, hier erwähnt im Manager-Magazin):
    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/tesla-laut-elektroauto-oekobilanz-sauberer-als-ford-fiesta-a-1177177-2.html


    Es gibt also im Moment keine eindeutige Studie zur Frage, ob nun Verbrenner oder Elektroauto umweltfreundlicher ist (wodurch man auch zum Vergleich Hybrid - Elektro kein eindeutiges Fazit ziehen kann).

    Die Frage, ob elektromagnetische Felder in einem Elektroauto schädlich für Sie sind, ist also genauso ungeklärt wie die Frage, ob nun Verbrenner oder Elektro oder Hybrid umweltfreundlicher ist.

  • So viel Angst und Mitleid mit Tesla unter den Kommentaren. Habt keine Angst um Tesla, habt lieber Angst um BMW, Audi oder Mercedes, denn das sind die Namen die in Zukunft wegen solcher Konkurrenten wie Tesla am meisten zu verlieren haben, und verlieren werden.

  • Vor einiger Zeit habe ich mir überlegt ein reines Elektroauto zu kaufen:
    1. Der CO2 Produktionsaufwand und Betrieb für Model S ist DEUTLICH HÖHER als z.B. für ein Oberklasse Hybrid-Plug-In: Model S Batterie ist sehr groß, bedeutet extrem hohen CO2 Aufwand. Wenn man Batterien in Zukunft ökologisch sinnvoll produzieren kann, werde ich meine Meinung ändern.
    2. reine Elektroautos haben eine sehr hohe elektromagnetische Strahlung - da ist mir meine Gesundheit zu wichtig, dass ich da irgendwelche zu wenig erforschten Risiken eingehe. Meine kritische Frage hier: Was passiert mit mir, wenn ich in einem Model S sitze und stark beschleunige? Welche elektromagnetischen Felder wirken? Gibt es da UNABHÄNGIGE Studien?
    3. Unzulänglichkeiten wie Ladesäulen suchen und dann ewig warten, bis die Batterie wieder gefüllt ist
    FAZIT: Hybrid JA gerne E-Auto NEIN auf keinen Fall

Mehr zu: Autobauer zerlegt US-Elektroauto - Was deutsche Ingenieure von Teslas Model 3 halten

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