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Autobranche Auch Audi drosselt Produktion

Der Autobauer Audi stellt sich trotz eines Absatzwachstums im Oktober auf schlechtere Zeiten ein. Die Weihnachtspause an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm werde genutzt, um die Fertigung an die jeweilige Nachfragesituation anzupassen.

HB INGOLSTADT. Denkbar sei dafür eine "fallweise Ausdehnung" der Pause. Genauere Angaben machte das Unternehmen zunächst aber nicht. Für den Oktober meldete Audi gegen den Abwärtstrend am Markt ein Absatzplus von 7,2 Prozent auf 82 400 Fahrzeuge. Die Konkurrenten Daimler und BMW hatten zuletzt deutliche Absatzrückgänge verkraften müssen.

Das Absatzziel von einer Million Autos im Gesamtjahr 2008 werde erreicht, bekräftigte Vertriebschef Peter Schwarzenbauer. Von Januar bis Ende Oktober verkaufte Audi rund 844 700 Fahrzeuge, das sind 3,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wegen der anhaltenden Marktschwäche will Audi vorsorglich die Weihnachtspause verlängern. In welchem Werk und wie lange die Ferien ausgedehnt werden, ist noch offen.

Audis Zahlen sind im Vergleich zu den Konkurrenten Mercedes-Benz und BMW besonders gut aus. Die hatten zuletzt stark rückläufige Absätze verbucht. "Audi ist gut unterwegs, aber natürlich wird unser Unternehmenskurs zunehmend von harten externen Faktoren überlagert", erklärte der Audi-Vorstandsvorsitzende Rupert Stadler. Marketing- und Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer bekräftigte erneut das Ziel, im laufenden Jahr erstmals gut eine Million Wagen mit den vier Ringen verkaufen zu wollen.

Angesichts der schrumpfenden Verkaufszahlen in wichtigen Märkten plant Audi dennoch, die Bänder über Weihnachten länger anzuhalten als ursprünglich geplant. An den Standorten in Ingolstadt und Neckarsulm werde die Fertigung individuell an die jeweilige Nachfragesituation angepasst, hieß es. "Wir werden in der Produktion die Zeit um Weihnachten fallweise nutzen, um vorausschauend vorsichtig in das Jahr 2009 zu fahren", erklärte Stadler.

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