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Autobranche Beteiligungsfirma Indus bleibt wegen Autobereich für 2019 vorsichtig

Der Beteiligungskonzern Indus will auf die Kostenbremse treten. Besonders die Lage in der Autobranche bremst das Unternehmen aus.
27.03.2019 - 09:29 Uhr Kommentieren
Indus bleibt wegen Autobereich vorsichtig Quelle: imago/Rolf Braun
Indus

Die Beteiligungsfirma schließt auch Entlassungen nicht aus.

(Foto: imago/Rolf Braun)

Düsseldorf Die Indus Holding mit ihren 45 Beteiligungen wird durch die Autozulieferung ausgebremst. Vorstandschef Johannes Schmidt erwartet daher 2019 nur geringe Wachstumsraten. „Das Problem bei der Autozulieferung ist das erratische Abrufverhalten der Kunden“, sagte der Manager der Nachrichtenagentur Reuters.

Zwar passiere viel in der Elektromobilität, die für Rückenwind sorge. Doch seien der neue Abgastest WLTP und die Dieselkrise eine kaum einzuschätzende Gemengelage. Aufgrund dessen und der steigenden Material- und Personalkosten werde Indus auf die Kostenbremse treten.

Entlassungen schloss Schmidt zwar nicht aus. Sie würden jedoch nicht in nennenswertem Umfang anfallen. Mit Blick auf Zukäufe, „der DNA von Indus“, äußerte sich der Manager zuversichtlich. „Ich bin optimistisch, dass wir über kurz oder lang etwas melden können.“ Insgesamt hat der Vorstand für 2019 50 Millionen Euro für Akquisitionen geplant.

Die auf den Zukauf von Beteiligungen aus der Fahrzeug- und Metalltechnik, dem Maschinenbau, Bau/Infrastruktur und der Medizintechnik spezialisierte Gruppe peilt bei einem leichten Umsatzplus auf 1,72 bis 1,77 (Vorjahr: 1,71) Milliarden Euro einen Anstieg des operativen Ergebnisses (Ebit) auf 156 bis 162 Millionen Euro an. Restrukturierungen in der Fahrzeugtechnik hatten Indus 2018 zu schaffen gemacht und das Ebit aufgrund der Belastungen vor Wertminderungen auf rund 151 (Vorjahr: 152,9) Millionen Euro gedrückt.

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