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Autobranche Chinesischer Batteriehersteller CATL will neues Werk in Deutschland bauen

Die hiesigen Autobauer bekommen Konkurrenz aus China. Der größte Batteriehersteller des Landes will wohl ein eigenes deutsches Werk bauen.
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Der chinesische Batteriehersteller plant angeblich die Errichtung eines Werks in Deutschland. Quelle: CATLBattery
CATL

Der chinesische Batteriehersteller plant angeblich die Errichtung eines Werks in Deutschland.

(Foto: CATLBattery)

Düsseldorf Im Zuge der Erschließung des europäischen Kontinents nimmt es Contemporary Amperex Technology (CATL) wohl mit den Automobilriesen VW, Daimler und BMW auf. Laut einem Insider will der chinesische Batteriehersteller auf deutschem Boden ein neues Werk errichten.

Chinas größter Hersteller von Batteriezellen für Elektroautos erwäge für die Anlage einen Standort in Thüringen, hieß es weiter. Für weitere Werke erkunde das Unternehmen auch mögliche Standorte in Polen und mindestens einem anderen Land in Europa. Ein Vertreter von CATL lehnte eine Stellungnahme ab.

CATL plant im Rahmen eines Börsenganges zehn Prozent seiner Aktien zu platzieren, um die Expansion über China hinaus zu finanzieren. China ist der weltweit führende Markt für batteriebetriebene Autos. Das Unternehmen befasst sich seit diesem Jahr mit der Produktion in Europa.

Diese chinesischen Elektroautos sind bereit für den Weltmarkt
Elektroautos auf dem Vormarsch
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Auf der Automesse in Peking stehen 120 Elektroauto-Neuheiten einheimischer Hersteller. Bei manchen handelt es sich noch um Studien, die meisten aber sind echte Serienmodelle. Auf keiner bisherigen Automesse waren so viele reine Elektromobile zu sehen. Auch, weil die allmächtige chinesische Regierung aufgrund des heftigen Drucks durch häufigen Smog-Alarm in den Mega-Citys zum schnellen Handeln drängt. Acht Beispiele dafür, wie E-Mobilität am anderen Ende der Welt gestaltet wird.

(Foto: Bloomberg)
Hawtai 360
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Die chinesische Automarke Hawtai hat ein 3,60 Meter kurzes Fahrzeug mit 57 PS auf den Markt gebracht. Die Reichweite des Modells 360 soll gut 255 Kilometer betragen.

(Foto: SP-X/Peter Maahn)
Leopardo CS3
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Auch der Leopardo CS3 misst nur 3,85 Meter und leistet 68 PS. Rund 250 Kilometer sollen pro Akkuladung zurückgelegt werden können.

(Foto: SP-X/Peter Maahn)
Lifan 330 EV
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Als Designvorbild für den Lifan 330 EV hielt unübersehbar der Mini her. Die chinesische Variante ist mit einem 82-PS-Elektroantrieb motorisiert.

(Foto: SP-X/Peter Maahn)
Nio ES8
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Dieser Siebensitzer heißt Nio ES8. Der Hersteller ist auch in der elektrische Rennserie Formel E aktiv.

(Foto: SP-X/Peter Maahn)
Singulato iS6
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600 Millionen Dollar hat ein Start-up bei Investoren für die Entwicklung von Elektroautos eingesammelt. Als erstes von fünf Modellen wurde jetzt der 4,90 Meter lange Singulato iS6 vorgestellt. Die Reichweite: 400 Kilometer.

(Foto: SP-X/Peter Maahn)
Sitech
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Die Marke Sitech ist ein neuer Wettbewerber aus China, der mittlerweile auch in Kalifornien aktiv ist. In Peking wurde ein 3,74 Meter langes Kompaktmodell präsentiert.

(Foto: SP-X/Peter Maahn)

In der Region herrscht es ein mangelndes Angebot, da Autozulieferer nur ungern die benötigten Mittel bereitstellen, um die im asiatischen Raum dominierenden Produzenten Samsung, LG Chem und Panasonic herauszufordern. Bosch hat sich beispielsweise kürzlich gegen die Herstellung von Batteriezellen entschieden und zur Begründung auf Kosten von mehr als 20 Milliarden Euro verwiesen.

Daimler verhandelt mit CATL über einen möglichen Liefervertrag in Europa, wie Sabine Angermann, Einkaufsleiterin bei der deutschen Mutter der Marke Mercedes-Benz, im vergangenen Monat gegenüber Journalisten sagte. CATL zählt Autohersteller einschließlich Volkswagen, BMW, Nissan sowie Hyundai zu seinen Kunden.

  • Bloomberg
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