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Autobranche Porsche verlängert Produktionspause

Nun hat die Absatzkrise in der Autobranche auch direkte Auswirkungen für die Porsche-Mitarbeiter: Nach zahlreichen anderen Autoherstellern drosselt nun auch der Sportwagenbauer Porsche die Produktion und verlängert die Weihnachtspause für die Belegschaft im Stammwerk Zuffenhausen.

Hb DÜSSELDORF. Das Werk bleibt vom 22. Dezember bis zum 9. Januar geschlossen, drei Tage länger als ursprünglich geplant. Man werde diese Zeit "im wesentlichen für Modernisierungsarbeiten" in dem Werk nutzen, erklärte der Sprecher.

Sollte der Absatz dann nicht anziehen, will Porsche laut "Spiegel" notfalls die Produktion der Modelle Boxster und Cayman vom finnischen Partner Valmet teilweise nach Zuffenhausen verlagern, um dort die Fabrik auszulasten.

Angesichts des sinkenden Bedarfs an Zeitarbeitern forderte die Branche die Unterstützung der Bundesregierung. Der Präsident des Bundesverbands Zeitarbeit (BZA), Volker Enkerts, sagte dem "Focus": "Die Automobilindustrie plant in großem Maße Kurzarbeit. Die können wir nicht anmelden. Man sollte der Zeitarbeit aber alle Rechte zubilligen, die auch andere Branchen haben. Dazu gehört auch Kurzarbeit."

Der CSU-Arbeitsmarktexperte Stefan Müller schloss sich der Forderung an: "Wir sollten das Kurzarbeitergeld auf Branchen ausweiten, die von einer Rezession besonders betroffen sind. Dazu gehört insbesondere die Zeitarbeit."

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