Autobranche Warum BMW und Daimler ihre Verbrenner-Produktion verlagern – und welche Risiken das birgt
Der Autobauer will seine Diesel- und Verbrennungsmotoren bis 2024 in Großbritannien und Österreich fertigen lassen.
Düsseldorf Deutschlands Schlüsselindustrie steckt mitten in einer weitreichenden Transformation. Vergangene Woche kündigte BMW das Aus für die Produktion von Verbrennungsmotoren in Deutschland an. Bis 2024 soll die Fertigung von Diesel- und Benzinmotoren aus dem Münchener Stammwerk nach Großbritannien und Österreich verlegt werden.
Und auch Daimler setzt bei seinen Verbrennerfahrzeugen neue Akzente. Ab 2024 will der Mercedes-Konzern Hunderttausende Verbrennungsmotoren gemeinsam mit dem chinesischen Autobauer Geely produzieren – in Europa und China.
Es sind große Einschnitte, die die beiden Autobauer forcieren. Was ist bislang bekannt? Die wichtigsten Fragen und Antworten:
1. Was steckt hinter den Strategien von BMW und Daimler?
Für Autoforscher Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management (CAM) hat die Verlagerung der Motorenproduktion vor allem symbolischen Charakter. Denn die Abkehr von Diesel- und Ottomotor geht bei beiden Konzernen mit einem stärkeren Bekenntnis zur Elektroauto-Produktion einher.
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