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Eine ADAC-Studie zeigt: Mit einer Hardware-Umrüstung lassen sich die Schadstoffe alter Diesel-Autos senken. Der Autoclub kritisiert die Hersteller daher scharf.

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  • ADAC sei Dank! Denn wer wollte jetzt noch behaupten, eine Hardware-Nachrüstung sei nicht möglich, ineffektiv oder zu teuer? Jetzt ergibt sich ein klares Bild:

    Ziel aller Bemühungen sollte es sein, geltende Grenzwerte einzuhalten, ohne die Besitzer von älteren Dieselautos kalt zu enteignen und den notwendigen Wirtschaftsverkehr abzuwürgen. Dieses Ziel ist erreichbar. Mittelfristig durch eine „Verkehrswende“ mit mehr ÖPNV, Carsharing, alternativen Antrieben und Fahrradverkehr. Kurzfristig durch eine Hardware-Nachrüstung bei Euronorm-5-Dieselautos. Besitzer älterer Diesel dürfen allerdings nicht auf den Kosten dieser Nachrüstung sitzen bleiben.

    Natürlich sollten Hersteller, die geltendes Recht nachweislich umgangen haben, dafür geradestehen. Aber wofür sollen Unternehmen geradestehen, die Abgasvorschriften rechtskonform eingehalten haben? Vorschriften allerdings, bei denen manche den Eindruck haben, die Ausnahmen seien fast schon zur Regel geworden. So auch die Einschätzung von Winfried Kretschmann. Der Grünen-Politiker spricht deshalb in diesem Zusammenhang von „schwerstem Politikversagen“. Wenn das eine zutreffende Einschätzung sein sollte, dann wäre die Forderung einer von der Bundesregierung eingesetzten Expertengruppe nach einer staatlichen Beteiligung bei der Ertüchtigung älterer Diesel doch gar nicht so abwegig!

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